6016 -2ZNR/GJN Rillenkugellager von SKF
6016 -2ZNR/GJN Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6016 -2ZNR/GJN

Technische Daten
 
Innendurchmesser
80 mm
Außendurchmesser
125 mm
Breite
22 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit PN
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
Ringnut mit Sprengring im Außenring
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
+40 bis +150 °C
Befettung
Hochtemperaturfett
Version
Explorer
Gewicht
0,85 kg
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Rillenkugellager SKF 6016 -2ZNR/GJN
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Rillenkugellager SKF 6016 -2ZNR/GJN

Das Rillenkugellager 6016 -2ZNR/GJN von SKF kombiniert die Maße 80x125x22 mm mit integriertem Sprengring, beidseitigen Deckscheiben und thermisch belastbarem Hochtemperaturfett.

Das einreihige Rillenkugellager 6016 -2ZNR/GJN von SKF eignet sich für Industrieanwendungen mit vorwiegend radialer Lastaufnahme. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und 22 mm Breite bietet das Lager genormte Hauptabmessungen. Die Ausführung als Explorer-Lager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich durch eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 bei normaler Laufgenauigkeit PN aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6016 -2ZNR/GJN?

Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen eine kompakte Baubreite mit einer unkomplizierten axialen Fixierung im Gehäuse zusammenkommt. Der integrierte Sprengring im Außenring ermöglicht den Verzicht auf zusätzliche Gehäuseschultern, was Bauraum und Bearbeitungsaufwand spart. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit dauerhaft erhöhter Betriebstemperatur und radialer Belastung. Durch die werkseitige Befettung mit dem Hochtemperatur-Sonderfett deckt das Bauteil einen Temperaturbereich von +40 bis +150 Grad ab.

Welche Funktion haben Deckscheiben und Sprengring beim 6016 -2ZNR/GJN?

Die beidseitigen Blechdeckscheiben (Kennzeichnung 2Z) schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln, ohne zusätzliche Reibung zu erzeugen. Dadurch bleibt das Hochtemperaturfett im Lagerraum eingeschlossen. Die Ringnut mit passendem Sprengring (NR) arretiert das Lager formschlüssig in axialer Richtung im Lagersitz. Konstrukteure und Instandhalter sollten berücksichtigen, dass das Lager mit normaler Radiallagerluft gefertigt ist und keine Stromisolierung besitzt, weshalb bei Umrichtermotoren separate Schutzmaßnahmen erforderlich sein können.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6016 -2ZNR/GJN?

Das Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Breite von 22 mm auf. Es handelt sich um ein einreihiges Radialkugellager aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch diese Abmessungen lässt sich das Bauteil passgenau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf Wellen mit 80 mm Durchmesser montieren.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen -2ZNR/GJN bei SKF?

Die Zeichenfolge beschreibt spezifische Konstruktionsmerkmale: „2Z“ steht für beidseitige Deckscheiben aus Blech. „NR“ bezeichnet eine Ringnut im Außenring inklusive montiertem Sprengring zur einfachen axialen Befestigung. Das Kürzel „GJN“ spezifiziert die werkseitige Befüllung mit einem Hochtemperatur-Sonderfett, das für Betriebstemperaturen von +40 bis +150 Grad ausgelegt ist.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager eingesetzt werden?

Der zulässige Einsatzbereich des Rillenkugellagers 6016 -2ZNR/GJN liegt zwischen +40 und +150 Grad. Verantwortlich für diesen Bereich ist die Abstimmung aus Wälzlagerstahl, Stahlblechkäfig und dem eingefüllten Spezialschmierstoff. Dadurch bleibt das Schmiermittel auch bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen formstabil und schmierfähig.

Welche Toleranzklasse weist dieses Rillenkugellager auf?

Das SKF-Lager wird mit einer Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 und einer Laufgenauigkeit nach Normaltoleranz (PN) gefertigt. P6 bedeutet, dass die Fertigungstoleranzen für Bohrungs-, Außen- und Breitenmaße enger gefasst sind als im Normalstandard. Dies erleichtert präzise Passungssitze auf Welle und Gehäuse, während die normale Laufgenauigkeit für standardisierte Industrieanwendungen ausgelegt ist.

Welchen Nutzen bietet der Sprengring im Außenring?

Der Sprengring in der Ringnut des Außenrings dient der formschlüssigen Fixierung im Gehäuse. Bei der Konstruktion erübrigen sich dadurch Anschlagschultern oder zusätzliche Sicherungsringe. Die Gehäusebohrung kann als durchgehende zylindrische Bohrung mit einer passenden Innennut ausgeführt werden, was den Fertigungsaufwand reduziert und eine kompakte Bauweise unterstützt.

Wie unterscheidet sich die 2Z-Deckscheibe von einer berührenden Lippendichtung?

Deckscheiben der Ausführung 2Z bestehen aus profiliertem Stahlblech und bilden einen schmalen Dichtspalt zum Innenring. Da kein direkter Kontakt mit der Welle besteht, tritt keine zusätzliche Reibungswärme auf. Sie halten feste Verunreinigungen fern und verhindern Fettaustritt. Für Umgebungen mit Spritzwasser oder feinem Staub eignen sich dagegen berührende Dichtungen.

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