SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 21,17 € | 402,32 € |
| 3 | 42,34 € | 381,15 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6220 -2Z/VA208 von SKF bietet mit 100x180x34 mm thermische Stabilität im Bereich von -150 bis +350 Grad.
Das einreihige Rillenkugellager 6220 -2Z/VA208 eignet sich für anspruchsvolle Betriebsumgebungen mit extremen Temperaturen. Die Variante VA208 von SKF Wälzlager verfügt über manganphosphatierte Ringe sowie manganphosphatierte Wälzkörper, die vor Reibverschleiß schützen. Ein integrierter Graphitkäfig übernimmt zusammen mit einem Sonderfett die Schmierung unter thermischer Belastung. Beidseitige Blechabdeckungen halten grobe Partikel fern. Durch die Maße mit 100 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite passt die Ausführung in standardisierte Gehäuseaufnahmen.
Dieses Hochtemperaturlager nimmt vorwiegend radiale Lasten in Anlagen auf, deren Betriebstemperaturen zwischen -150 und +350 Grad liegen. Anwendungen mit anhaltend hohen Prozesstemperaturen profitieren von den hitzebeständigen Komponenten. Das Zusammenspiel aus Graphitkäfig und Sonderfett unterstützt den Lauf auch bei extremen thermischen Bedingungen. Zudem wirkt die Oberflächenbehandlung durch Manganphosphatierung einem Festfressen der Bauteile bei starker Erwärmung entgegen.
Konstruktionsbedingt dehnt sich Metall bei hoher Wärmezufuhr messbar aus. Das Rillenkugellager 6220 -2Z/VA208 besitzt daher eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft, um dieses thermische Wachsen von Welle und Innenring auszugleichen. Bei Raumtemperatur fühlt sich das Lagerspiel zunächst ungewohnt groß an. Erreicht das System jedoch die Betriebstemperatur, verringert sich der Spielraum auf das für den ruhigen Lauf erforderliche Maß. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Betriebstemperatur diese Luftreserve verlangt.
Die Ausführung besitzt eine Innenbohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 34 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Dank der standardisierten Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 passt das Wälzlager in genormte Lagersitze mit entsprechenden Wellen- und Gehäuseabmessungen.
SKF legt dieses Lager für einen Temperaturbereich von -150 bis +350 Grad aus. Spezielle Werkstoffe und Schmierkomponenten erhalten die Drehbewegung über diese weite thermische Spanne aufrecht. Die Sonderausführung bleibt dank Manganphosphatierung und Graphitkäfig auch bei hohen Prozesswärmen funktionsfähig.
Der Graphitkäfig gibt während des Umlaufs kontinuierlich kleinste Graphitpartikel an die Kontaktflächen zwischen Laufbahnen und Wälzkörpern ab. Diese Trockenschmierung ergänzt das eingebrachte Sonderfett. Dadurch entsteht ein Schmierfilm, der auch bei Temperaturen von mehreren hundert Grad nicht verbrennt oder verharzt, was den Verschleiß der Komponenten minimiert.
Bei starker Erwärmung im Betrieb dehnen sich Welle und Innenring deutlich schneller aus als Gehäuse und Außenring. Die sehr stark erhöhte Radiallagerluft wirkt einem Verspannen oder Blockieren der Wälzkörper zwischen den Ringen entgegen. Sobald die vorgesehene Betriebstemperatur erreicht ist, stellt sich das reguläre Betriebsspiel selbsttätig ein.
Die beidseitigen Deckscheiben aus Blech schützen das Innere des Lagers vor groben Fremdkörpern und Schmutzpartikeln. Da es sich um berührungsfreie Spaltdichtungen handelt, erzeugen sie kein zusätzliches Reibungsmoment. Sie halten zudem den Schmierstoff im Lager und eignen sich für Umgebungen mit moderater Staubbelastung.
Eine Phosphatierung der Außen- und Innenringe sowie der Wälzkörper verbessert die Schmierstoffhaftung auf den Stahloberflächen. Gleichzeitig bietet die Beschichtung einen Schutz gegen Reibkorrosion und minimiert die Gefahr des Kaltverschweißens bei hohen Kontakttemperaturen. Dies begünstigt das Einlaufverhalten und verlängert die Nutzungsdauer unter anspruchsvollen Bedingungen.
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