SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,67 € | 107,64 € |
| 20 | 11,33 € | 101,98 € |
Das Rillenkugellager 6410 /C4 von SKF bietet mit 50x130x31 mm und C4-Lagerluft sicheren Lauf bei hohen Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 6410 /C4 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF zur Aufnahme radialer und axialer Kräfte in beiden Richtungen. Durch die Abmessungen von 50 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite nimmt dieses Lager hohe Kräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, ist die offene Bauweise für Schmieröl oder Schmierfett direkt zugänglich. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses offene Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo merkliche Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Durch die offene Bauart lässt sich das Schmiermittel bei der Montage frei wählen und im Betrieb erneuern. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf, toleriert durch die tiefe Laufrillengeometrie aber auch beidseitige Axialkräfte. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt die Laufbahnen vor Schmutzpartikeln.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark vergrößerte radiale Lagerluft hin, die über dem normalen Betriebsspiel und der Klasse C3 liegt. Dieses Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn sich der Innenring im Betrieb stärker erwärmt als der Außenring. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse wirkt das vergrößerte Innenspiel einem Klemmen der Wälzkörper entgegen. Das Lager ist in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) ausgeführt; im Betrieb ist eine ausreichende Schmierstoffversorgung sicherzustellen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 31 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Konstruktionen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Das Kürzel C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft. Das interne Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen fällt größer aus als bei Lagern mit Normalspiel oder C3-Lagerluft. Diese Ausführung wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn starke Erwärmung der Welle oder feste Einpassungen das Betriebsspiel im laufenden Betrieb verringern.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht eine flexible Schmierung über Ölkreisläufe oder manuell eingebrachte Fette. Gleichzeitig treten keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen auf. Konstruktiv ist jedoch eine externe Abdichtung des Lagergehäuses erforderlich, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
Dieses Rillenkugellager ist für einen Temperatureinsatz von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei höheren Betriebstemperaturen ist das Schmiermittel auf die thermische Belastung abzustimmen, damit der Schmierfilm zwischen den Laufbahnen stabil bleibt.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Diese Käfigbauart zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und Betriebstemperaturen aus. Der Blechkäfig bietet den Wälzkörpern Freiraum für die Zirkulation von Schmieröl oder Wälzlagerfett in der offenen Lagerung.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl der Güte 100Cr6. Dieser Chromstahl bietet Härte und Formstabilität unter Rollbeanspruchung. Das Lager von SKF erfüllt die Genauigkeitsklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt keine Stromisolierung.
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