SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 21,40 € | 406,69 € |
| 3 | 42,81 € | 385,28 € |
Das Rillenkugellager 6024 -2Z/VA208 von SKF bewältigt mit 120 mm Innen- und 180 mm Außendurchmesser Einsatztemperaturen von -150 bis +350 Grad.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6024 -2Z/VA208 wurde gezielt für thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen konzipiert. SKF stattet diese Sonderausführung mit manganphosphatierten Ringen sowie manganphosphatierten Wälzkörpern aus, wodurch ein grundlegender Korrosionsschutz und verbesserte Notlaufeigenschaften entstehen. Die Baubreite beträgt 28 mm bei einer zylindrischen Bohrung von 120 mm. Als Hochtemperaturlager nimmt die Konstruktion vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen bei kontinuierlicher Wärmeeinwirkung.
Konstrukteure wählen dieses Speziallager vor allem für Lagerstellen in thermischen Prozessen mit stark wechselnden Temperaturgradienten. Durch die Auslegung für einen Temperaturbereich von -150 bis +350 Grad bleibt die mechanische Funktion bei ausgeprägter Hitze oder Kälte gewahrt. Die beidseitige Abdeckung schirmt das Innere vor groben Verunreinigungen ab. Da keine elastischen Dichtlippen vorhanden sind, eignet sich die Ausführung für dauerhaft heiße Laufumgebungen.
Bei massiver Wärmeeinwirkung dehnen sich Lagerringe und Wälzkörper physikalisch aus, wodurch das radiale Spiel im laufenden Betrieb spürbar schrumpft. Eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft gleicht diese Wärmeausdehnung im Inneren aus und soll ein Klemmen der Wälzkörper vermeiden. Zusammen mit dem temperaturbeständigen Graphitkäfig und dem eingefüllten Sonderfett bleibt die Drehbewegung bei Betriebstemperatur leichtgängig, sofern die gewählte Passung die Ausdehnung berücksichtigt.
Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 28 mm entspricht das Lager der Baureihe 6024. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch der Einbau in herkömmliche Gehäusebohrungen unkompliziert erfolgt.
Spezifiziert ist die Variante VA208 von SKF für einen Einsatzbereich von -150 bis +350 Grad. Herkömmliche Standardlager versagen in solchen Zonen, weil Standardfette verkoken und elastische Dichtungswerkstoffe verspröden. Die Kombination aus Spezialwerkstoffen und Graphitschmierung erhält die Funktion im Heißbereich.
Der Graphitkäfig trennt die Wälzkörper und dient gleichzeitig als Festschmierstoffquelle. Bei hohen Betriebstemperaturen, bei denen übliche Öle verdampfen, gibt das Graphitmaterial feine Partikel an die Laufbahnen ab. Dies mindert den metallischen Kontakt und stützt die Schmierwirkung des Sonderfetts.
Die Manganphosphatierung erzeugt eine chemisch gebundene Konversionsschicht auf den Oberflächen von Innenring, Außenring und Kugeln. Diese Schicht verbessert das Einlaufverhalten, bietet temporären Korrosionsschutz und verringert das Risiko von Passungsrost oder Reibverschweißungen unter thermischer Grenzschmierung.
Die beidseitigen metallischen Deckscheiben schützen das Lagerinnere berührungslos vor dem Eindringen fester Fremdkörper und Partikel. Anders als schleifende Dichtungen erzeugen sie kein zusätzliches Reibungsmoment und unterliegen bei Hitzeeinwirkung bis +350 Grad keinem thermischen Verschleiß.
Gefertigt ist das Lager in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse deckt gängige Industrieanforderungen ab. Die Konstruktion legt den Fokus vorrangig auf thermische Belastbarkeit statt auf hochpräzise Rundlaufgenauigkeiten.
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