KOYO
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Das Rillenkugellager 6313 C3 von JTEKT-KOYO bietet mit 65x140x33 mm und vergrößerter Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6313 C3 nimmt primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager von JTEKT-KOYO durch hohe Formstabilität aus. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende System, etwa im Ölbad oder über eine Nachschmierung mit Schmierfett. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand.
Dieses Radialkugellager findet Verwendung in industriellen Antrieben und allgemeinen Maschinenkonstruktionen mit rotierenden Wellen. Aufgrund der offenen Konstruktion läuft das Lager reibungsarm, da keine berührenden Dichtlippen den Drehwiderstand erhöhen. Konstrukteure nutzen diese Baugröße mit 65 mm Wellendurchmesser und 140 mm Außendurchmesser dort, wo stabile Wellenführungen und Radialkräfte zusammentreffen. Voraussetzung für den Betrieb ist ein umgebendes Gehäuse, das die Lagerstelle vor Schmutzeintrag schützt.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der normalen Standardluft. Bei Erwärmung im laufenden Betrieb dehnen sich Welle und Innenring oft stärker aus als der Außenring im Gehäuse. Die vergrößerte Lagerluft gleicht diese Wärmedehnung aus, ohne dass die Wälzkörper unzulässig verspannt werden. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäusebohrung wirkt das vergrößerte Betriebsspiel einem Klemmen der Kugeln entgegen und unterstützt die Leichtgängigkeit.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 33 mm. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch. Diese genormten Maße erlauben den direkten Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in passende zylindrische Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radialluft im Neuzustand. Im Vergleich zu Lagern mit Normalspiel bietet diese Variante mehr Bewegungsspielraum für die Kugeln zwischen den Laufbahnen. Dies ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze das Betriebsspiel verringern.
Die offene Bauart verzichtet auf integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch keine zusätzliche Reibung an den Dichtlippen entsteht. Schmierstoffe aus dem Gehäusekreislauf, wie Getriebeöl, können das Lager ungehindert durchspülen. Zudem erlaubt die offene Bauweise eine flexible Erst- und Nachbefettung mit dem Schmierstoff, der genau zu Ihren Einsatzbedingungen passt.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Ringe und Kugeln aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass der verwendete Schmierstoff denselben Bereich abdeckt.
Das Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, die im amerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser, Breite sowie den Rundlauf und erfüllt die Anforderungen der meisten Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau vollständig.