KOYO
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Das Rillenkugellager 6012 ZZC3 von JTEKT-KOYO mit den Maßen 60x95x18 mm kombiniert beidseitige Blechabdeckungen mit vergrößerter C3-Radiallagerluft für rotierende Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6012 ZZC3 ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit 60 mm Bohrung, 95 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite. Die Konstruktion nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und mit einem zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt, passt das Lager in standardisierte Gehäusebohrungen im Maschinenbau.
Dieses Wälzlager ist für rotierende Wellen ausgelegt, bei denen eine kontinuierliche radiale Beanspruchung und moderate axiale Führung gefordert sind. Der metallische Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den geschliffenen Laufbahnen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich die Baueinheit für Umgebungen mit schwankenden oder erhöhten thermischen Bedingungen, ohne dass zusätzliche Kühlelemente erforderlich sind.
Die beidseitig angebrachten Blechdeckscheiben (ZZ) bilden eine berührungslose Spaltdichtung, die das Eindringen von festen Schmutzpartikeln erschwert, ohne die Reibung oder die Temperaturentwicklung zu erhöhen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 bietet zusätzlichen radialen Spielraum zwischen Innenring, Kugeln und Außenring. Dies gleicht betriebsbedingte Maßänderungen aus, wenn feste Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen den Ringen auftreten, sodass die Wälzkörper auch unter thermischer Belastung frei abrollen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 95 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen die direkte Montage auf entsprechenden Wellensitzen und in passenden Gehäusebohrungen im Maschinenbau.
Die Kennzeichnung ZZ steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Diese Scheiben bilden eine berührungslose Spaltdichtung. Sie halten Staub und feste Fremdkörper vom Lagerinneren fern, erzeugen im Gegensatz zu schleifenden Dichtlippen jedoch keine zusätzliche Reibung und erlauben hohe Drehzahlen.
Die Lagerluftklasse C3 kennzeichnet ein vergrößertes Radialspiel im Vergleich zur Standardausführung. Dieser zusätzliche Raum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn feste Wellenpassungen den Innenring aufweiten oder starke Temperaturunterschiede zwischen den Lagerringen auftreten.
Das Lager ist für den Einsatz bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl als auch der metallische Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit.
Im Lagerinneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, begünstigt die Schmierstoffverteilung in den Laufbahnen und widersteht Temperaturschwankungen innerhalb des zulässigen Bereichs ohne Verformung.
Das Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Einstufung bietet die erforderliche Maß- und Rundlaufgenauigkeit für reguläre industrielle Einbausituationen im Maschinenbau.