ZEN
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Das einreihige Rillenkugellager 61908 -2Z-C4 von ZEN mit den Maßen 40x62x12 mm bietet stark erhöhte C4-Lagerluft und beidseitige Blechabdeckungen.
Das einreihige Rillenkugellager 61908 -2Z-C4 von ZEN nimmt vorrangig radiale Kräfte bei kompakter Bauweise auf. Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer schmalen Breite von 12 mm beansprucht dieses Wälzlager wenig Bauraum im Gehäuse. Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Toleranzklasse P0/ABEC 1 fügt sich das Bauteil präzise in industrielle Antriebe und Maschinenkonstruktionen ein.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem dort, wo hohe Betriebstemperaturen oder feste Passungen zu einer thermischen Ausdehnung der Welle führen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad bewährt sich die Lagerung in wärmeintensiven Aggregaten. Das dünnwandige Profil der Baureihe 61908 spart wertvolles Gewicht ein. Gleichzeitig schützen die beidseitigen Deckscheiben das Innere vor dem Eindringen gröberer Schmutzpartikel, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen.
Die Kennzeichnung C4 weist eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft auf. Bei Erwärmung im Betrieb oder durch enge Übermaßpassungen dehnt sich der Innenring aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen. Dadurch bleibt die erforderliche Drehbeweglichkeit erhalten. Die berührungslosen 2Z-Deckscheiben aus Stahlblech decken beide Stirnseiten ab. Sie halten Schmierstoff im Lagerinneren und eignen sich für höhere Drehzahlen, da im Gegensatz zu schleifenden Dichtungen kein Reibungswiderstand an den Laufbahnen entsteht.
Das Lager weist eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 12 mm auf. Durch diesen Querschnitt gehört es zur besonders schmalen Baureihe 619. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Das Kürzel C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen fällt größer aus als bei der Standardluft oder bei C3. Dies verhindert ein Verspannen der Lagerung, wenn starke Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen gewählt werden.
Die fest im Außenring verankerten Blechdeckscheiben bilden einen engen Spalt zum rotierenden Innenring. Sie halten Feststoffe sowie gröbere Schmutzpartikel von den Wälzkörpern fern. Da die Deckscheiben berührungslos arbeiten, verursachen sie kein zusätzliches Reibungsmoment und eignen sich für Anwendungen mit gehobenen Drehzahlanforderungen.
Für dieses Bauteil ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgewiesen. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie die metallischen Deckscheiben bleiben innerhalb dieser thermischen Grenzen formstabil. Konstrukteure sollten bei der Auslegung darauf achten, dass die Betriebstemperatur der jeweiligen Maschinenumgebung in diesem Intervall liegt.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet. Diese Genauigkeitsstufe deckt die regulären Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau sowie in industriellen Standardanwendungen ab. Die Maß- und Lauffehlertoleranzen der Ringe bewegen sich innerhalb der dafür festgelegten Normgrenzen.
Die Lagerringe sowie die Wälzkörper sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieses durchgehärtete Material bietet eine hohe Festigkeit gegen Ermüdung bei radialer Beanspruchung. Der integrierte Käfig besteht aus gestanztem Stahlblech und führt die Kugeln gleichmäßig über den Umfang der Laufbahn.
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