KOYO
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Das Rillenkugellager 6803 2RS von JTEKT-KOYO bietet kompakte Abmessungen von 17x26x5 mm und wirksamen Schutz vor Verschmutzung durch beidseitige Berührungsdichtungen.
Das Rillenkugellager 6803 2RS von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Wälzlager für Einbausituationen mit begrenztem Bauraum. Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm sowie einer schmalen Breite von 5 mm ermöglicht es platzsparende Konstruktionen. Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, was Formstabilität bei radialer Beanspruchung unterstützt. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Laufkreis.
Instandhalter und Konstrukteure greifen zu diesem schmalen Rillenkugellager, wenn bei vorgegebenem Wellendurchmesser nur wenig radialer Einbauraum verbleibt. Typische Anwendungen finden sich in kompakten Elektrowerkzeugen, Getrieben, Messgeräten oder feinmechanischen Baugruppen. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Führungskräfte auf. Durch den geringen Querschnitt reduziert sich das Gesamtgewicht rotierender Baugruppen, ohne dass die Führung der Welle an Stabilität verliert.
Die Dichtungsbezeichnung 2RS steht für beidseitig integrierte, schleifende Dichtlippen aus synthetischem Kautschuk. Sie liegen am Innenring an und halten Staub, Feuchtigkeit sowie abrasive Partikel vom Lagerinneren fern. Zudem verbleibt das ab Werk eingebrachte Schmierfett in den Laufbahnen, wodurch externe Nachschmierungen im Regelfall entfallen. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0/ABEC 1 eignet sich die Ausführung für staubbelastete Industrieumgebungen.
Das Lager weist eine Bohrung von 17 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm und eine Breite von 5 mm auf. Wegen dieses sehr schmalen Querschnitts gehört es zu den Dünnringlagern. Es eignet sich für Anwendungen, die bei vorgegebenem Wellendurchmesser einen geringen Außendurchmesser verlangen.
Das Kürzel 2RS bezeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Dichtscheiben. Die elastischen Dichtlippen liegen am Innenring an und schützen die Wälzkörper vor Schmutz und Feuchtigkeit. Gleichzeitig verhindern sie das Austreten des Schmierstoffs, sodass das Lager für den geschlossenen Dauereinsatz vorbereitet ist.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch den Werkstoff der schleifenden Dichtlippen sowie die werkseitige Schmierfettfüllung. Innerhalb dieses Rahmens behalten Dichtwirkung und Schmierung ihre Funktion im Dauerbetrieb bei.
Normale Radiallagerluft bedeutet, dass das Lager mit dem standardmäßigen radialen Betriebsspiel gefertigt ist. Diese Ausführung eignet sich für übliche Passungen auf Welle und Gehäuse bei regulären Betriebstemperaturen. Sie unterstützt einen ruhigen Lauf, ohne dass zusätzliches Lagerspiel die Wellenführung beeinträchtigt.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN bzw. ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Maßhaltigkeit, Rundheit und Planlauf der Ringe genügen präzise den Vorgaben standardisierter Wellen- und Gehäusepassungen.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Ermüdungsfestigkeit bei Rollreibung bietet. Zur Führung der Kugeln dient ein profilierter Stahlblechkäfig, der auch bei variierenden Drehzahlen für eine gleichmäßige Lastverteilung sorgt.