KOYO
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Das einreihige Rillenkugellager 6212 ZZC3 von JTEKT-KOYO bietet mit 60x110x22 mm, beidseitigen Deckscheiben und C3-Lagerluft Schutz vor Schmutzpartikeln.
Das Rillenkugellager 6212 ZZC3 von JTEKT-KOYO ist ein vielseitiges Radialkugellager für Maschinenbau und Antriebstechnik. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm nimmt die Konstruktion vorwiegend radiale sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt die Ausführung über einen Stahlblechkäfig. Die Bauform eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Dieses Radialrillenkugellager bewährt sich in Industrieantrieben und rotierenden Lagerstellen, bei denen Wellen mit 60 mm Durchmesser geführt werden. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch lässt sich das Bauteil passgenau in Gehäusebohrungen einpassen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei mittleren bis höheren Drehzahlen. Bei Montage oder Instandhaltung erleichtert die genormte Baugröße den Austausch in bestehenden Baugruppen.
Die Kennzeichnung ZZ weist auf berührungslose Metalldeckscheiben auf beiden Lagerseiten hin. Diese Abdeckungen halten groben Staub und Fremdkörper ab, ohne zusätzliche Reibung oder Wärme im Wälzkontakt zu erzeugen. Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen gleicht thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen bis +150 Grad oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse aus.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm entspricht die Ausführung standardisierten Industrieabmessungen. Diese Geometrie ermöglicht den passgenauen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellen. Die einreihige Anordnung der Kugeln sorgt für eine kompakte Bauweise bei hoher radialer Tragfähigkeit.
Beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech (Kennung ZZ) schützen als Spaltdichtungen das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen und Fremdkörpern, ohne Kontakt zum Innenring zu haben. Dadurch entsteht im Vergleich zu berührenden Dichtungen keine zusätzliche Reibungswärme, was höhere Grenzdrehzahlen im laufenden Betrieb begünstigt.
Mit der Lagerluftklasse C3 verfügt das Lager über mehr radiales Spiel als die Standardausführung. Dieser zusätzliche Spielraum dient dazu, Verspannungen bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungssitzen entgegenzuwirken. Erwärmen sich Welle und Innenring stärker als das Gehäuse, trägt die C3-Lagerluft zum Erhalt des freien Rundlaufs bei.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Sowohl die Laufringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Angrenzende Maschinenelemente sollten entsprechend auf dieses Temperaturspektrum abgestimmt werden.
Ein Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und trennt die Kugeln im Lauf zuverlässig. Stahlblech zeichnet sich durch geringes Eigengewicht, Formstabilität sowie Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und Hitze aus. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp universell für den Standardbetrieb in zahlreichen industriellen Aggregaten.
Mit den Toleranzklassen P0 und PN erfüllt das Lager die Standardvorgaben nach ABEC 1. Diese Normaltoleranz definiert Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Sie deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau sowie in industriellen Aggregaten mit gängigen Passungssitzen ab.