KOYO
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Das Rillenkugellager 6902 ZZ von JTEKT-KOYO bietet kompakte Abmessungen von 15x28x7 mm und berührungsfreie Blechabdeckungen für schmale Bauräume.
Das einreihige Rillenkugellager 6902 ZZ von JTEKT-KOYO zeichnet sich durch seine schmale Bauform der Dünnring-Reihe aus. Bei einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Breite von 7 mm eignet sich dieses Wälzlager für Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum. Das Bauteil besteht aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Wälzkörper in einem stabilen Stahlblechkäfig. Das Lager nimmt radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.
Dieses Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo geringes Gewicht und minimale Außenabmessungen gefragt sind. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten mechanischen Baugruppen, feinmechanischen Vorrichtungen und Lagerungen mit schlanken Wellen. Durch den Verzicht auf Flansche und Nuten am Außenring lässt sich die Einheit direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad und entspricht gängigen industriellen Einsatzbedingungen.
Die Kennzeichnung ZZ weist auf beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech hin. Diese Spaltdichtungen schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln und Fremdkörpern, ohne am Innenring zu schleifen. Gegenüber berührenden Gummidichtungen entsteht keine zusätzliche Reibung, was höhere Drehzahlen bei geringer Erwärmung ermöglicht. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) sorgen die Komponenten für einen gleichmäßigen Lauf unter normalen Betriebsbedingungen.
Die Hauptabmessungen des Rillenkugellagers 6902 ZZ betragen 15 mm Innendurchmesser (Bohrung), 28 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite. Durch diesen geringen Querschnitt gehört das einreihige Radiallager zu den besonders platzsparenden Baureihen. Es lässt sich präzise auf 15-mm-Wellen montieren und beansprucht im Gehäuse nur minimale Bauhöhe.
Das Kürzel ZZ kennzeichnet nicht schleifende Deckscheiben aus Stahlblech auf beiden Seiten des Lagers. Diese Schilde halten feste Schmutzpartikel sowie Staub vom Lagerinneren fern. Da zwischen Dichtscheibe und Innenring ein feiner Spalt verbleibt, entsteht keine zusätzliche Reibungswärme. Das begünstigt einen leichten Lauf und unterstützt hohe Drehzahlen im laufenden Betrieb.
Dieses Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die auch als Standardlagerluft bezeichnet wird. Diese Auslegung bietet ausreichend radiales Spiel für normale Passungsverhältnisse auf Welle und Gehäuse sowie für gewöhnliche Betriebstemperaturen. Sie beugt Verspannungen im Wälzkörperbereich vor, solange keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Der zulässige Betriebsbereich für dieses Bauteil liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die verbauten Blechdeckscheiben und der Stahlblechkäfig sind für dieses thermische Fenster ausgelegt. Für Anwendungen mit dauerhaften Temperaturen außerhalb dieser Grenzen sollten gesonderte Ausführungen gewählt werden.
Die Spezifikation P0 (nach DIN bzw. ISO) beziehungsweise ABEC 1 definiert die Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager. Sie regelt zulässige Abweichungen der Anschlussmaße und des Rundlaufs. Für die Mehrheit aller gängigen mechanischen Konstruktionen und Maschinen im Handwerk sowie in der Industrie bietet diese Genauigkeitsstufe eine verlässliche Passgenauigkeit.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl vom Typ 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit und Druckbelastbarkeit unter dynamischer Last aus. Der integrierte Käfig besteht aus gestanztem Stahlblech, was zur Gewichtsreduzierung beiträgt und die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand führt.