NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,18 € | 3,35 € |
| 50 | 0,35 € | 3,18 € |
| 150 | 0,53 € | 3,00 € |
| 250 | 0,71 € | 2,82 € |
Das Rillenkugellager 6005 von NSK misst 25x47x12 mm und eignet sich als offenes, einreihiges Wälzlager für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6005 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 12 mm. Als universelles Bauelement nimmt diese Ausführung primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, läuft es besonders leichtgängig und eignet sich für Konstruktionen mit externer Gehäuseschmierung.
Das Rillenkugellager 6005 kommt vor allem in geschlossenen Baugruppen zum Einsatz, bei denen eine bauseitige Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett gewährleistet ist. Der integrierte Stahlblechkäfig und das Material sind für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt, wodurch das Lager wechselnde thermische Betriebsbedingungen im Maschinenbau bewältigt. Voraussetzung für den zuverlässigen Lauf ist eine saubere Umgebung, da die offene Bauweise keinen werkseitigen Schutz gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit bietet.
Dieses Modell verfügt über eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1), was dem gängigen Standard für allgemeine rotierende Wellen entspricht. Die offene Bauart empfiehlt sich, wenn das Schmiermittel ungehindert im Lagersitz zirkulieren soll oder ein geringes Reibungsmoment gefordert ist. Bei der konstruktiven Auslegung sind die Umgebungsbedingungen maßgeblich: Treten Staub oder Spritzwasser auf, sind externe Dichtungen im Gehäuse vorzusehen, um die Laufflächen vor Verunreinigungen zu schützen.
Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 12 mm entspricht das Bauteil genormten Standardabmessungen. Diese Werte ermöglichen den Einbau in passende Lagersitze im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Vor der Montage empfiehlt sich der Abgleich der Maßtoleranzen an Welle und Gehäusebohrung.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig von außen zugänglich bleiben. Diese Konstruktion verringert das Reibmoment im Betrieb und erlaubt eine direkte Schmierung über das Gehäuse, setzt aber eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintritt voraus.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für normale Betriebstemperaturen und übliche Passungsverhältnisse auf Welle und Gehäuse. Bei starker Erwärmung oder besonders festen Passungen greifen Konstrukteure hingegen meist auf vergrößerte Lagerluft wie C3 zurück.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dessen Spezifikation die anfallenden Betriebstemperaturen der Lagerstelle abdeckt.
Die Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß- und Lauffehler bei Wälzlagern. Sie genügt für den Großteil aller industriellen Einsatzzwecke und allgemeinen Antriebstechniken. Höhere Klassen sind nur bei extremen Drehzahlen oder außergewöhnlich hohen Anforderungen an die Rundlaufgenauigkeit erforderlich.
Als Radialkugellager nimmt die Konstruktion vorrangig radiale Belastungen auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das einreihige Lager gleichzeitig moderate Axialkräfte in beiden Richtungen. Treten überwiegend axiale Belastungen auf, sind dafür spezialisierte Lagerbauarten vorzuziehen.
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