NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,71 € | 13,56 € |
| 25 | 1,43 € | 12,84 € |
| 50 | 2,13 € | 12,14 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6308 C3 von NSK bietet mit 40x90x23 mm und vergrößerter Lagerluft zuverlässigen Rundlauf bei thermischer Ausdehnung.
Das Rillenkugellager 6308 C3 von NSK ist ein einreihiges Radialkugellager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 zur Aufnahme kombinierter Radial- und Axialkräfte. Mit 40 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen läuft es mit geringem Drehwiderstand. Der robuste Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise in der Laufrille und arbeitet im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad stabil.
Konstrukteure setzen diese Bauform vorrangig in industriellen Getrieben, Elektromotoren und Pumpen ein, bei denen moderate bis hohe Drehzahlen herrschen. Die offene Konstruktion erfordert den Einbau in geschlossene Maschinengehäuse, die über ein externes Ölbad oder eine kontinuierliche Fettschmierung verfügen. Durch die Eignung für Temperaturen bis +150 Grad bewährt sich das Lager in Antriebssystemen, die betriebsbedingte Abwärme entwickeln.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieses zusätzliche Spiel gleicht Maßänderungen aus, wenn feste Passungen die Lagerringe stauchen oder Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Für eine störungsfreie Funktion stimmen Sie die Schmierstoffauswahl auf die offenen Laufbahnen ab und schützen den Lagerraum durch externe Dichtsysteme vor Verschmutzungen.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 23 mm. Es ist einreihig ausgeführt, verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Die genormte Baugröße erlaubt den direkten Austausch bei bestehenden Konstruktionen.
Das Kürzel C3 signalisiert ein erweitertes internes Radialspiel. Wenn im Dauerbetrieb Wärme entsteht oder straffe Passungen auf der Welle den Innenring weiten, verhindert dieses Spiel ein Klemmen der Wälzkörper. Die erhöhte Lagerluft beugt erhöhtem Reibungsverschleiß vor und unterstützt die vorgesehene Betriebsdauer.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine eigene Schmierfettfüllung und keine Deckscheiben. Sie müssen die Schmierung im umgebenden Maschinengehäuse über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder regelmäßige Fettzugabe vorsehen. Zudem muss die Gehäusekonstruktion das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit an den Dichtstellen verhindern.
Der freigegebene Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der unempfindliche Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formtreue. Voraussetzung für den sicheren Lauf bei hohen Betriebstemperaturen ist ein Schmierstoff, der thermisch entsprechend belastbar bleibt.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Kugeln in gleichmäßigem Abstand und trennt die Wälzkörper voneinander. Das verringert die Reibung, minimiert die Temperaturentwicklung und ermöglicht es Schmierstoffen, ungehindert an die Kontaktflächen der Laufrillen zu gelangen.
Nein, dieses Produkt verfügt über keine stromisolierende Schicht. Ringe und Wälzkörper bestehen vollständig aus metallisch leitendem Standard-Wälzlagerstahl. Für Anwendungen mit potenzieller Gefahr von Stromdurchgang müssen Sie auf speziell beschichtete Wälzlager zurückgreifen oder die elektrische Isolierung über das Gehäuse herstellen.
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