NACHI
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Das einreihige Rillenkugellager 6026 von NACHI bietet mit den Maßen 130x200x33 mm eine belastbare Lagerung für radiale und axiale Kräfte.
Das Rillenkugellager 6026 von NACHI ist ein vielseitig einsetzbares Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Als offenes, einreihiges Lager nimmt dieses Bauteil vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Die Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 unterstützt eine hohe Formstabilität. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich die Konstruktion für unterschiedliche Maschinenkonzepte im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Rillenkugellager 6026 kommt bei Wellendurchmessern von 130 mm zum Einsatz, an denen kombinierte radiale und axiale Belastungen auftreten. Da das Bauteil beidseitig offen gestaltet ist, gelangt Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen. In ölgeschmierten Systemen transportiert das Schmiermittel entstehende Wärme ab, wodurch sich der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad nutzen lässt. Der zylindrische Außenring fügt sich direkt in genormte Gehäusebohrungen ein.
Bei der Konstruktion erfordert das offene Rillenkugellager 6026 eine saubere Umgebung oder externe Gehäusedichtungen, um Schmutzpartikel von den Laufbahnen fernzuhalten. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält das Gewicht der rotierenden Teile gering. Mit normaler Radiallagerluft ist das Lager auf Standard-Betriebsbedingungen ohne ungewöhnliche Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse ausgelegt. Bei der Montage kommt es auf passende Lagersitze auf der 130-mm-Welle an.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 33 mm. Die zylindrische Bohrung passt direkt auf entsprechend bearbeitete Wellensitze. Der Außenring schließt zylindrisch ab und kommt ohne zusätzliche Haltenut oder Flansch aus.
Als offenes Lager dient diese Ausführung Einbauorten, an denen Schmiermittel frei zirkulieren soll oder externe Gehäusedichtungen das Lager schützen. Schmieröl oder Fett erreicht die Wälzkörper ohne Widerstand von Dichtlippen. Dies verringert die Reibung im Vergleich zu berührend abgedichteten Varianten.
NACHI gibt für dieses Lager einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad an. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Form und Festigkeit. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Spiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum gleicht betriebsbedingte Erwärmungen sowie Durchmesseränderungen durch Presspassungen aus. Treten keine großen Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auf, arbeitet das Lager mit passendem Betriebsspiel.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranz definiert zulässige Abweichungen bezüglich Maßhaltigkeit, Rundheit und Planlauf der Ringe. Sie bildet den regulären Standard im Wälzlagerbereich und deckt übliche Anforderungen im industriellen Maschinenbau vollständig ab.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser Käfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und vermeidet den direkten Kontakt der rotierenden Kugeln. Die Ausführung aus Stahlblech widersteht Betriebstemperaturen bis +150 Grad und hält die rotierende Masse des Wälzkörpersatzes gering.
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