NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,56 € | 295,58 € |
| 5 | 31,12 € | 280,02 € |
Das Rillenkugellager 6322 C3 von NSK bietet mit 110x240x50 mm und vergrößerter Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften bei hoher radialer Belastung.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6322 C3 nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt die Ausführung über einen stabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper präzise führt. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses offene Wälzlager vor allem für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel von außen zugeführt wird. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Anwendungen mit hohen Radialkräften und kontinuierlicher Schmierstoffversorgung nutzen diese Baugröße wegen ihrer Tragfähigkeit. Das offene Lager ermöglicht eine direkte Schmierung über ein Ölbad oder extern angebrachte Schmiereinrichtungen. In Umgebungen mit erhöhter Betriebswärme wirkt die Konstruktion mechanischen Verspannungen entgegen, wenn sich Welle und Gehäuse ausdehnen. Entsprechende Lagerungen kommen vor allem bei thermisch beanspruchten Wellen zum Einsatz.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Wenn Wellen im Betrieb wärmer werden als das umgebende Gehäuse oder feste Passungen den Innenring aufweiten, gleicht das vergrößerte Innenspiel diesen Effekt aus. Dadurch verringert sich das Risiko von Verklemmungen der Wälzkörper. Bei der Montage in P0/PN-Toleranzbereichen unterstützt dieser Spielraum einen ruhigen Lauf und trägt dazu bei, vorzeitigen Verschleiß zu mindern.
Dieses Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 110 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 240 mm für die Gehäusepassung sowie eine Baubreite von 50 mm. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 nach gängigen Standards.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine werkseitig leicht erhöhte Radiallagerluft. Das radiale Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen fällt größer aus als bei der Standardausführung. Dies verringert die Gefahr von Verklemmungen der Wälzkörper, wenn Passsitze auf der Welle den Innenring dehnen oder Temperaturunterschiede im Betrieb auftreten.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Bauform keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Konstruktion minimiert die interne Reibung und erlaubt den Betrieb in geschlossenen Gehäusen mit bestehendem Schmierkreislauf. Um das Eindringen von Schmutz zu verhindern, müssen externe Gehäusedichtungen vorgesehen werden.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln auf ihrer Laufbahn. Diese Käfigart zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber üblichen Schmierstoffen aus. Der Käfig ist für den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Eignung hängt im Einzelfall auch vom verwendeten externen Schmierstoff ab, da das offene Lager ab Werk nicht mit einer Fettfüllung versehen ist. Für den Hochtemperaturbereich sind passende Schmiermittel erforderlich.
Sowohl der Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Härte sowie Ermüdungsfestigkeit bei wechselnden Lasten. Zudem verfügt der Außenring über eine zylindrische Form ohne Flansch oder Ringnut.
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