NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,43 € | 464,08 € |
| 5 | 48,86 € | 439,65 € |
Das Rillenkugellager MJ3+1/2 -C3 von NKE Steyr mit 88,9 mm Bohrung bietet erhöhte Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager MJ3+1/2 -C3 nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt dieses zöllige Wälzlager über präzise Laufbahnen in Normaltoleranz P0/ABEC 1. Mit Abmessungen von 88,9 x 206,37 x 44,45 mm eignet sich die offene Konstruktion für Baugruppen, die über eine externe Schmierstoffversorgung verfügen und bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad arbeiten.
Lagerungen im Maschinen- und Anlagenbau mit anspruchsvollen Radialbelastungen verlangen tragfähige Wälzlager. Dank des geführten Stahlblechkäfigs hält die Ausführung die Wälzkörper auch bei variierenden Betriebsbedingungen auf gleichmäßigem Abstand. Als offenes Lager lässt sich die Konstruktion flexibel in geschlossene Gehäuse mit Ölbad- oder Zirkulationsschmierung integrieren. Der zylindrische Außenring ohne Flansch ermöglicht dabei einen unkomplizierten Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen.
Die Ausführung mit C3-Kennzeichnung besitzt ein größeres radiales Spiel als ein Lager mit Normalluft. Diese leicht erhöhte Radiallagerluft kompensiert Maßänderungen, die entstehen, wenn feste Passungen die Ringe aufweiten oder Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Dadurch verringert sich das Risiko von inneren Verspannungen im Betrieb, was die Reibung mindert und die Lebensdauer der Bauteile unter Wärmeeinfluss unterstützt.
Ein einreihiges Radial-Rillenkugellager nach zölligem Grundmaß mit 88,9 mm Bohrungsdurchmesser, 206,37 mm Außendurchmesser und 44,45 mm Baubreite. Es besitzt einen stabilen Stahlblechkäfig, besteht aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl und wird als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben geliefert.
Das Kürzel C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser Spielraum verringert das Risiko eines Klemmens der Wälzkörper, falls sich der Innenring durch eine feste Wellenpassung dehnt oder betriebsbedingte Erwärmung zu einer ungleichmäßigen Ausdehnung von Welle und Gehäuse führt.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Schleifdichtungen, wodurch Schmieröle oder externe Schmierfette ungehindert an die Laufbahnen gelangen. Konstruktionen mit eigenem Dichtsystem und kontinuierlicher Schmierstoffzufuhr nutzen diese offene Bauart, um minimale Reibungswerte und eine effiziente Wärmeabfuhr im Gehäuse zu erzielen.
Zulässig ist ein Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad. Ringe, Wälzkörper und der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre Formstabilität. Anwender müssen darauf achten, ein geeignetes Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich abdeckt.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz), die im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Fertigungspräzision genügt den üblichen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht einen maßhaltigen Sitz auf Standardwellen und in Gehäusebohrungen.
NKE AUSTRIA GmbH
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