SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,65 € | 449,18 € |
| 5 | 47,29 € | 425,54 € |
Das Rillenkugellager 6214 -2RS1/HC5C3WT mit Keramikkugeln und den Maßen 70x125x24 mm bietet gezielte Stromisolierung bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 6214 -2RS1/HC5C3WT ist als einreihiges Hybridlager aufgebaut und kombiniert Ringe aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4). Diese Ausführung von SKF nimmt vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Dank der verbauten Keramikkugeln dient das Bauteil dazu, den Stromfluss zwischen Außen- und Innenring zu unterbinden, während die beidseitig schleifenden Dichtungen das Eindringen von Schmutzpartikeln reduzieren.
Dieses Hybrid-Rillenkugellager eignet sich schwerpunktmäßig für Lagerstellen mit potenzieller elektrischer Spannungsbeaufschlagung, bei denen unerwünschter Stromdurchgang vermieden werden soll. Ströme zwischen den Lagerringen können bei Standardausführungen zu Kraterbildung an den Laufbahnen sowie Schmierstoffschäden führen. Die elektrisch isolierenden Keramikkugeln wirken dieser Elektroerosion entgegen und tragen zu einem stabilen Lauf unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen bei.
Die Wälzkörper aus Siliziumnitrid trennen die Laufbahnen elektrisch und verringern durch ihre Materialeigenschaften die Reibung im Lagerverband. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Zusammen mit der Hochtemperaturbefettung und dem Stahlblechkäfig ist die Lagereinheit für Betriebstemperaturen von +70 bis +120 Grad ausgelegt. Die beidseitigen 2RS1-Dichtlippen halten das Schmierfett im Lagerinneren.
Mit 70 mm Bohrungsdurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Der zylindrische Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt und entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Wälzkörper aus Siliziumnitrid (Si3N4) bieten eine wirksame elektrische Isolierung gegen parasitäre Ströme. Dies schützt die Laufbahnen des Innen- und Außenrings vor Kraterbildung sowie thermischer Zersetzung des Schmierfetts durch induzierte Wellenspannungen.
Die Kennzeichnung C3 definiert eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, falls sich der Innenring durch Betriebswärme oder feste Passungen stärker ausdehnt als der Außenring.
Die Ausführung 2RS1 kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Dichtscheiben. Diese Bauform schützt das Lagerinnere vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und hält das werkseitig eingefüllte Hochtemperaturfett zuverlässig im Schmiermittelraum.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen +70 und +120 Grad konzipiert. In diesem thermischen Fenster arbeiten das Hochtemperaturfett, die schleifenden Dichtungen und die C3-Lagerluft abgestimmt zusammen, um Schmierstoffverlust vorzubeugen.
Innen- und Außenring bestehen aus Wälzlagerstahl (100Cr6), während die Kugeln aus Siliziumnitrid (Si3N4) gefertigt sind. Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein stabiler Käfig aus Stahlblech, der für gängige industrielle Drehzahlen ausgelegt ist.
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