6304 -2Z/VA228 Rillenkugellager von SKF
6304 -2Z/VA228 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6304 -2Z/VA228

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
52 mm
Breite
15 mm
Material
manganphosphatierte Ringe
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Graphitkäfig
Lagerluft
sehr stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
manganphosphatierte Wälzkörper
Temperaturbereich
-150 bis +350 °C
Gewicht
0,145 kg
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Rillenkugellager SKF 6304 -2Z/VA228
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Rillenkugellager SKF 6304 -2Z/VA228

Das Rillenkugellager 6304 -2Z/VA228 von SKF ist für extreme Betriebstemperaturen von -150 bis +350 Grad bei Hauptabmessungen von 20x52x15 mm ausgelegt.

Das Rillenkugellager 6304 -2Z/VA228 ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle thermische Bedingungen. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 15 mm entspricht die Konstruktion der Baugröße 6304. Die Ausführung VA228 verfügt über manganphosphatierte Ringe sowie Wälzkörper, kombiniert mit einem Graphitkäfig und speziellem Schmierfett. Beidseitige Blechabdeckungen halten grobe Partikel fern und unterstützen einen reibungsarmen Lauf unter Hitzeeinwirkung.

In welchen thermischen Umgebungen kommt das Rillenkugellager 6304 -2Z/VA228 zum Einsatz?

Dieses Speziallager kommt vorrangig in industriellen Wärmeprozessen zum Einsatz, bei denen Standardlager thermisch an ihre Grenzen stoßen. Durch die Auslegung für den Temperaturbereich von -150 bis +350 Grad eignet sich das Lager gleichermaßen für kryogene Umgebungen wie für extreme Hitzezonen. Das einreihige Rillenkugellager nimmt vor allem Radialkräfte auf und führt rotierende Wellen bei vorwiegend radialer Lastbeanspruchung.

Was zeichnet die VA228-Ausführung mit Graphitkäfig aus?

Die Besonderheit dieser Variante liegt in der Kombination aus Trockenschmierung und Oberflächenbehandlung. Der Graphitkäfig gibt im Betrieb mikroskopisch feine Schmierpartikel an die Kontaktflächen ab, wodurch die Wälzkörper ohne flüssiges Standardöl gleiten. Dies verhindert das Festbacken herkömmlicher Schmierstoffe bei hohen Temperaturen. Die sehr stark erhöhte Radiallagerluft gleicht zudem die thermische Ausdehnung von Welle und Gehäuse aus, sodass das System auch bei Spitzenwerten bis +350 Grad frei abrollen kann.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen VA228 beim Rillenkugellager 6304?

Das Kürzel VA228 kennzeichnet eine Hochtemperaturausführung des Herstellers SKF. Es steht für die Kombination aus manganphosphatierten Ringen und Wälzkörpern, einem hitzebeständigen Graphitkäfig sowie einer sehr stark vergrößerten Lagerluft. Diese Bauteile sind gezielt für Betriebstemperaturen von -150 bis +350 Grad konzipiert.

Welche Abmessungen weist das Rillenkugellager 6304 -2Z/VA228 auf?

Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm sowie einer Einbaubreite von 15 mm entspricht das Lager der Baugröße 6304. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Nut oder Halteflansch aus, wodurch es in entsprechende Gehäusebohrungen passt.

Warum besitzt dieses Wälzlager eine sehr stark erhöhte Lagerluft?

Metalle dehnen sich bei starker Erwärmung signifikant aus. Bei Temperaturen von bis zu +350 Grad verengt sich das innere Lagerspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen deutlich. Die stark vergrößerte Lagerluft dient dazu, ein Klemmen des Lagers bei radialer Wärmeausdehnung von Welle und Innenring zu verhindern.

Welchen Zweck erfüllen die beidseitigen Deckscheiben bei der Kennzeichnung 2Z?

Zwei beidseitig im Außenring montierte, berührungsfreie Deckscheiben aus Stahlblech schützen das Lagerinnere vor grobem Staubeintrag sowie Schmutzpartikeln. Gleichzeitig halten sie Schmierstoffpartikel im Lager, ohne zusätzlichen Reibungswiderstand an den Laufbahnen zu erzeugen.

Welche Vorteile bieten manganphosphatierte Ringe und Wälzkörper?

Die Manganphosphatierung erzeugt eine mikroporöse Konversionsschicht auf den Stahloberflächen. Diese chemische Behandlung verbessert den Korrosionsschutz und erhöht das Haftvermögen von Schmierstoffen. Zudem optimiert die Schicht das Einlaufverhalten und reduziert das Risiko von Passungsrost oder Kaltverschweißungen bei extremen Temperaturwechseln zwischen Heiß- und Kaltphasen.

Wie funktioniert die Schmierung mit dem integrierten Graphitkäfig?

Der Graphitkäfig fungiert als Festschmierstoffdepot. Während der Drehbewegung reiben die Kugeln leicht an den Käfigtaschen und nehmen dabei kleinste Graphitmengen auf, die sie auf den Laufbahnen verteilen. Zusammen mit der werkseitigen Sonderfettung ermöglicht dieses Prinzip eine kontinuierliche Schmierung ohne Nachschmierbedarf im angegebenen Temperaturbereich.

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