NSK
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Das Rillenkugellager 6309 ZZC4 von NSK bietet mit 45x100x25 mm und erhöhter C4-Lagerluft zuverlässigen Lauf bei thermischen Beanspruchungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6309 ZZC4 von NSK nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 25 mm entspricht dieses Wälzlager den Maßen der Kennzeichnung 6309. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Blechdeckscheiben schützen das Innere vor Schmutzpartikeln.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Industrieanwendungen, bei denen im laufenden Betrieb relevante Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die vergrößerte Lagerluft bleibt die Leichtgängigkeit auch bei wärmebedingter Ausdehnung der Bauteile erhalten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in industriellen Antriebssystemen und rotierenden Baugruppen, sofern weitgehend trockene Umgebungsbedingungen vorherrschen.
Die Kennzeichnung C4 verweist auf eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und der Klasse C3 liegt. Sie beugt einem Klemmen der Wälzkörper bei starker Erwärmung oder festen Lagersitzen vor. Ergänzend halten die beidseitigen metallischen Deckscheiben (ZZ) grobe Verunreinigungen fern, ohne dabei zusätzliche Reibung oder Reibungswärme wie schleifende Berührungsdichtungen zu verursachen.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 25 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Kugellager mit zylindrischer Bohrung ohne Nut oder Flansch am Außenring. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) aus Wälzlagerstahl 100Cr6.
Die Angabe C4 signalisiert eine stark vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser innere Freiraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ist größer als bei der Standardausführung und bei C3. Die Variante wird gewählt, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das radiale Betriebsspiel nach dem Einbau stark verringern.
Die beidseitigen metallischen Deckscheiben schließen den Innenraum berührungslos ab. Sie schirmen die Wälzkörper und Laufbahnen gegen das Eindringen von Staub, Spänen und festen Fremdkörpern ab. Da die Blechdichtungen nicht auf den Lagerringen schleifen, entsteht kein Reibungswiderstand, was einen leichten Lauf bei höheren Drehzahlen unterstützt.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre formstabile Struktur. Beim Betrieb in Grenznähe sollten Anwender die Viskosität des Schmiermittels und thermische Längenausdehnungen von Welle und Gehäuse berücksichtigen.
In diesem Lager führt ein gestanzter Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig auf Abstand. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher Festigkeit aus. Sie sind unempfindlich gegenüber Stoßbelastungen und mit mineralölbasierten Schmierstoffen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad verträglich.
Wählen Sie diese Variante, wenn Ihre Anwendung höhere Betriebstemperaturen an der Welle erzeugt oder Passungssitze verlangt, die normales Lagerspiel einengen würden. Die Kombination aus berührungsloser ZZ-Abdeckung und vergrößerter C4-Radialluft hält die Drehbarkeit unter thermischer Last aufrecht und wirkt einem Verspannen der Bauteile entgegen.
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