NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,96 € | 18,25 € |
| 25 | 1,92 € | 17,29 € |
| 50 | 2,88 € | 16,33 € |
Das einreihige NSK Rillenkugellager 6210 NR mit den Maßen 50x90x20 mm besitzt eine Ringnut mit Sprengring zur einfachen axialen Fixierung.
Das Rillenkugellager 6210 NR ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager nach Standardmaßen für Wellen mit 50 mm Durchmesser. Der Hersteller NSK fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Ein kennzeichnendes Merkmal der NR-Ausführung ist die umlaufende Nut im Außenring samt eingelegtem Sprengring. Diese Bauform nimmt vorrangig radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Schmierung über das Maschinengehäuse.
Konstrukteure nutzen das Lager vor allem dort, wo Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist und Gehäuseschultern eingespart werden sollen. Durch den Sprengring lässt sich das Lager direkt im Gehäuse axial festlegen, ohne dass zusätzliche Sicherungsringe oder Gehäusedeckel erforderlich sind. Typische Einsatzbereiche finden sich in Getriebekonstruktionen, Lagerungen mit platzsparender Gehäusefixierung und rotierenden Antriebssträngen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, erfordert der Einsatz eine saubere, vor Fremdpartikeln geschützte Umgebung oder ein geschlossenes Schmiersystem.
Das Kürzel NR weist auf die Kombination aus Ringnut und Sprengring am Außenring hin. Bei der Montage rastet dieser Ring in die entsprechende Gehäuseaussparung ein und arretiert die Einheit gegen axiales Wandern. Mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für Standard-Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius bei üblichen Passungsverhältnissen. Die Toleranzklasse P0 entspricht ABEC 1 und deckt universelle Genauigkeitsanforderungen in der industriellen Instandhaltung sowie im Serienmaschinenbau ab.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut im Außenring inklusive passendem Sprengring. Diese Konstruktion ermöglicht die axiale Fixierung des Lagers direkt in der Gehäusebohrung, wodurch Konstrukteure auf separate Haltedeckel oder zusätzliche Bauteile zur Lagersicherung verzichten können.
Das Rillenkugellager besitzt eine Bohrung von 50 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Breite von 20 mm. Der eingesetzte Sprengring ragt über den Nenndurchmesser des Außenrings hinaus, weshalb die Gehäuseaufnahme eine entsprechende Nut aufweisen muss.
Als offenes Lager besitzt das Bauteil weder schleifende Dichtscheiben noch berührungslose Deckscheiben. Dies ermöglicht eine ungehinderte Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl aus dem umgebenden Aggregat. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf Dichtlippen das Reibungsmoment, verlangt jedoch einen Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern vor dem Einbau. Diese Abstimmung eignet sich für gängige Wellen- und Gehäusepassungen bei standardmäßigen Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius ohne extreme Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse.
Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand in den Laufrillen. Er verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper und widersteht mechanischen Belastungen im angegebenen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen nach Standardnormen. Sie stellt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fertigungsgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit dar und erfüllt die Anforderungen der meisten Standardantriebe im industriellen Einsatz.
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