NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,95 € | 170,07 € |
| 20 | 17,90 € | 161,12 € |
Das Rillenkugellager 6834 MY von NACHI bietet eine kompakte Querschnittshöhe bei 170 mm Bohrung und verfügt über einen stabilen Messingkäfig.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6834 MY nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit großem Durchmesser bei vergleichsweise geringem Bauraumbedarf. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 widerstehen Laufbahnen und Wälzkörper mechanischen Beanspruchungen im industriellen Dauerbetrieb. Das Wälzlager ist als offenes Lager konzipiert. Es lässt sich direkt in vorhandene Öl- oder Fettkreisläufe einbinden, wodurch Schmierstoffe ungehindert an die Kontaktzonen gelangen.
Konstrukteure wählen das Rillenkugellager 6834 MY vor allem für Lagerungsfälle, bei denen ein großer Wellendurchmesser von 170 mm mit einem schmalen Einbauraum zusammentrifft. Die geringe Differenz zwischen Innen- und Außendurchmesser ermöglicht leichte Gehäusekonstruktionen im allgemeinen Maschinenbau. Typische Einsatzfelder sind radiale Wellenlagerungen in geschlossenen Baugruppen mit zentraler Schmierung. Da beide Stirnseiten ungedichtet ausgeführt sind, lässt sich das Lager optimal in Getriebegehäuse mit eigener Schmierstoffversorgung integrieren.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig entlang der Laufrillen im Außen- und Innenring. Gegenüber Standard-Stahlblechkäfigen zeichnet sich Messing durch günstige Notlaufeigenschaften und hohe Formstabilität bei Vibrationen aus. Die normale Radiallagerluft stellt ein ausgewogenes Betriebsspiel für Anwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad dar. Bei der Konstruktion sind saubere Umgebungsbedingungen oder externe Gehäusedichtungen vorzusehen, um Schmutzeintrag zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm sowie einer Gesamtbreite von 22 mm ist das Wälzlager dimensioniert. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus. Diese schmale Bauform ermöglicht die Aufnahme von Wellen mit großem Durchmesser bei radial geringem Platzbedarf im Maschinengehäuse.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben an den Stirnseiten kann Schmierfett oder Schmieröl ungehindert zirkulieren und Wälzkörper sowie Laufbahnen kühlen. Für den Einsatz ist eine saubere Montageumgebung oder eine wirksame externe Gehäuseabdichtung erforderlich, damit Schmutzpartikel und Feuchtigkeit nicht in das Lagerinnere gelangen.
Messing verfügt über gute Gleiteigenschaften und dämpft Schwingungen wirksam ab. In anspruchsvollen Anwendungen führt der Käfig die Kugeln präzise auf Abstand und trennt die Wälzkörper zuverlässig. Zudem behält der Messingwerkstoff auch bei dynamischer Dauerbelastung und thermischer Beanspruchung im vorgesehenen Betriebsbereich seine geometrische Form.
Dieser Kennwert beschreibt das standardisierte interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Betriebsspiel reicht für übliche Passungen und normale Betriebstemperaturen aus. Es gleicht geringe Wärmeausdehnungen der Lagerringe während des Laufs aus, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen kommt.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte bleiben der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig formstabil. Zudem ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur der Gesamtanlage abgestimmt ist.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl nach 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit, Ermüdungsbeständigkeit und Formstabilität aus. Eine zusätzliche Stromisolierung ist bei diesem Modell nicht vorhanden.
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