NACHI
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Das einreihige Rillenkugellager 6204 CM von NACHI (20x47x14 mm) bietet mit eingeengter CM-Lagerluft hohe Laufruhe im offenen Wälzlager-Betrieb.
Das Rillenkugellager 6204 CM ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl. Mit 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser sowie 14 mm Breite nimmt dieses Wälzlager vor allem Radialbelastungen und moderate Axialkräfte auf. Der Hersteller NACHI stattet die Ausführung mit einem Stahlblechkäfig aus. Die Auslegung eignet sich für Betriebstemperaturen von -40 °C bis +120 °C in geschützten Maschinengehäusen mit kontinuierlicher Schmierstoffversorgung.
Konstrukteure nutzen das Rillenkugellager 6204 CM vorzugsweise in Antrieben und Maschinenlagersitzen, die auf eine vibrationsarme Funktion angewiesen sind. Da die Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, läuft sie mit sehr geringem Drehwiderstand und reduziert Reibungsverluste im System. Das Lager läuft in geschützten Umgebungen, in denen Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz verhindern. Der zylindrische Außenring ohne Nut ermöglicht einen direkten Einbau in Gehäusebohrungen bei standardisierter Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Das Nachsetzzeichen CM kennzeichnet eine normale Radiallagerluft mit gezielt eingeengten Toleranzen. Diese Spezifikation dient dazu, Laufgeräusche und Schwingungen im Betrieb zu verringern. Vor dem Einbau sind neben den Hauptmaßen von 20x47x14 mm auch die Schmierbedingungen der Konstruktion abzustimmen. Da offene Lager über die Gehäuseumgebung versorgt werden, erfordert die Schmierung eine Auslegung auf den Temperaturbereich zwischen -40 °C und +120 °C.
Mit 20 mm Innendurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite entspricht das Lager den genormten Dimensionen der Baureihe 6204. Bei der Montage in Gehäusen und auf Wellen erfordert der Außenring ohne Ringnut oder Flansch einen zylindrischen Lagersitz im Maschinenbau.
CM kennzeichnet eine normale Radiallagerluft mit eingeengten Toleranzen, die auf geräuscharme Anwendungen abgestimmt ist. Gegenüber der gewöhnlichen Standard-Lagerluft verringert dieses enger definierte Radialspiel unerwünschte Schwingungen im Betrieb. Dies unterstützt einen gleichmäßigen Lauf der Welle und eine homogene Lastverteilung auf die Wälzkörper.
Die offene Bauform ohne schleifende Deck- oder Dichtscheiben minimiert den Drehwiderstand und verringert die Erwärmung bei hohen Drehzahlen. Zudem erlaubt die offene Konstruktion den freien Durchfluss von extern zugeführtem Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuse. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um Verunreinigungen und Feuchtigkeit fernzuhalten.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 °C bis +120 °C. Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Für einen sicheren Betrieb muss das extern eingebrachte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen der Konstruktion freigegeben sein.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt das Bauteil vorrangig Kräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann die Konstruktion zusätzlich moderate Axialkräfte in beiden Richtungen übertragen. Für reine oder überwiegend axiale Belastungen sind andere Bauarten wie Schrägkugellager oder Axial-Lager vorzusehen.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) weist das Lager standardisierte Maß- und Rundlauftoleranzen auf. Diese Ausführung erlaubt einen problemlosen Austausch bei Reparaturen und passt zu üblichen Lagersitzen auf Wellen und in Bohrungen im allgemeinen Maschinenbau.
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