ZEN
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Das Rillenkugellager 6240 von ZEN ist ein offenes Großwälzlager mit den Maßen 200x360x58 mm für hohe radiale und axiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6240 ist ein einreihiges Radialkugellager für industrielle Anwendungen. Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm und einer Breite von 58 mm nimmt dieses Wälzlager vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Es eignet sich für Maschinenbaugruppen, in denen tragfähige Lagerungen mit Standardgenauigkeit und stabiler Führung benötigt werden.
Das Rillenkugellager 6240 kommt vor allem in Industrieanwendungen mit großen Wellendurchmessern und kombinierten Belastungsprofilen zum Einsatz. Da das einreihige Lager radiale Lasten mit axialen Führungskräften kombiniert, dient es als tragfähige Basis für rotierende Wellen. Die Fertigung aus 100Cr6 unterstützt eine hohe Formstabilität unter Last. Durch die Auslegung als Großlager eignet es sich für Einsatzbereiche, in denen mechanische Beanspruchungen bei gleichmäßigen Drehzahlen auftreten.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse, beispielsweise durch Öl- oder Fettumlaufschmierung. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft deckt diese Variante einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Da keine Dichtungen anliegen, treten keine zusätzlichen Reibungsverluste an den Laufbahnen auf, was einen ruhigen Lauf begünstigt.
Das Rillenkugellager 6240 besitzt einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 360 mm sowie eine Breite von 58 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusebohrungen und auf Wellen mit entsprechendem Sitz.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das herstellerseitige Standardspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Radialspiel gleicht betriebsbedingte Erwärmungen sowie übliche Passungsübermaße beim Einbau aus. Für Anwendungen mit regulären Temperaturverläufen stellt die Standardausführung das passende Betriebsspiel im laufenden Betrieb bereit.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine berührenden Dichtscheiben oder Deckbleche. Diese Bauweise erlaubt die Integration in geschlossene Gehäusesysteme mit externer Schmierstoffversorgung, etwa Ölbad- oder Umlaufschmierungen. Zudem vermeidet die Konstruktion Reibungswiderstände durch schleifende Dichtlippen, erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung zum Schutz vor Fremdkörpern.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich für das Lager reicht von -20 bis +150 Grad. Dieser Bereich ergibt sich aus der Kombination des wärmebehandelten Wälzlagerstahls 100Cr6 mit dem temperaturfesten Stahlblechkäfig. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die auftretenden Betriebstemperaturen der Anlage ausgelegt ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigen Abständen zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln. Durch das geringe Eigengewicht und die formstabile Ausführung hält der Käfig mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb stand. Er trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über den gesamten Umfang des Wälzlagers bei.
Sowohl die Innen- und Außenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Formbeständigkeit aus. Das Lager verfügt über keine Stromisolierung und entspricht den Anforderungen der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
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