ZEN
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Das Rillenkugellager 6307 von ZEN mit den Maßen 35x80x21 mm ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für kombinierte radiale und axiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6307 ist ein einreihiges Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) für industrielle Antriebe und mechanische Konstruktionen. Der Hersteller ZEN fertigt Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, der Formstabilität und Belastbarkeit im laufenden Betrieb unterstützt. Durch die Ausführung als offenes Lager eignet sich die Komponente für Umgebungen mit gehäuseinterner Schmierstoffversorgung, beispielsweise im Getriebebau oder in geschlossenen Maschinengehäusen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad.
Das Rillenkugellager 6307 kommt vor allem bei rotierenden Wellen mit kombinierten Belastungen zum Einsatz. Mit seiner Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 21 mm nimmt es radiale Kräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Da die Ausführung ohne Flansch oder Nut auskommt, lässt sich der Außenring bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei gleichmäßiger Lastverteilung.
Bei dieser Variante handelt es sich um ein ungedichtetes Lager. Für einen verschleißarmen Lauf benötigt das Lager eine externe Schmierung mit Öl oder Schmierfett sowie Schutz vor Schmutzpartikeln von außen. Das Bauteil verfügt über die normale Radiallagerluft. Diese Auslegung passt für Standard-Betriebsbedingungen ohne extreme Wärmedehnung der Welle. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Passungen von Welle und Gehäusesitz zur Toleranzklasse Normal passen und ob keine Stromisolierung für den Betrieb erforderlich ist.
Dieses Lager besitzt eine Bohrung von 35 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Baubreite von 21 mm. Die Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen mit zylindrischer Passfläche.
Offene Lager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Konstruktion reduziert den inneren Reibungswiderstand und erlaubt es, das Lager direkt über ein Ölbad oder eine zentrale Schmierstoffversorgung im Maschinengehäuse zu schmieren. Die externe Gehäusekonstruktion übernimmt dabei den Schutz vor Verunreinigungen.
Bei normaler Radiallagerluft liegt das interne radiale Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im definierten Standardbereich. Diese Auslegung eignet sich für herkömmliche Betriebstemperaturen und Standardpassungen, bei denen keine übermäßige Wärmeausdehnung zwischen Welle und Gehäuse auftritt.
Eingesetzt werden kann das Lager in einem Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturgrenzen formstabil. Für den sicheren Lauf muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die jeweiligen Umgebungstemperaturen ausgelegt sein.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt dieses Bauteil primär radiale Kräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die Rillen in den Laufbahnen der Innen- und Außenringe kann das Lager gleichzeitig axiale Führungskräfte in beide Richtungen übertragen, was es vielseitig in der Antriebstechnik einsetzbar macht.
Gefertigt ist das Bauteil nach der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN (ABEC 1). Diese Toleranzklasse definiert Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Sie deckt die Anforderungen an Genauigkeit und Laufruhe für den Großteil aller industriellen Maschinenbau-Anwendungen ab.
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