ZEN
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Kompaktes Rillenkugellager 63802 -2RS von ZEN mit 15 mm Bohrung, beidseitig schleifender Dichtung und bewährtem 100Cr6-Wälzlagerstahl für geschützte Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 63802 -2RS von ZEN verbindet geringe Abmessungen mit einem wirksamen Schutz gegen Fremdkörper. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm sowie einer Breite von 7 mm eignet sich diese Ausführung besonders für platzsparende Konstruktionen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig. Dank der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/ABEC 1 fügt sich das Wälzlager in standardisierte Passungsumgebungen ein.
Diese Ausführung kommt vor allem dort zum Einsatz, wo radiale Kräfte bei stark eingeschränktem Bauraum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsstellen mit schmalem Querschnitt, die eine kompakte Bauweise verlangen. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch lässt sich das Lager leicht in glatte Gehäusebohrungen einpassen. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ermöglicht den Einsatz in thermisch moderaten Industrieumgebungen, ohne dass die Materialeigenschaften des 100Cr6-Stahls beeinträchtigt werden.
Die beidseitig schleifenden Dichtlippen aus elastischem Werkstoff berühren den Lagerinnenring direkt. Dieser Dichtungstyp hält feine Staubpartikel sowie Spritzwasser vom Laufbahnsystem fern und verhindert das Austreten des werkseitigen Schmierstoffs. Gegenüber offenen Lagern entfällt dadurch der Aufwand für externe Dichtelemente. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung die normale Radiallagerluft: Da die schleifende Reibung der Dichtlippen im Dauerlauf minimale Reibungswärme erzeugt, sollte die Betriebstemperatur innerhalb der spezifizierten Grenzen von maximal +120 Grad bleiben.
Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm und einer Breite von 7 mm weist dieses Lager einen sehr schmalen Querschnitt auf. Messen Sie vor der Montage den Wellendurchmesser sowie die Gehäuseaufnahme sorgfältig ab, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
Die Kennzeichnung 2RS steht für beidseitig angebrachte schleifende Dichtungen. Synthetische Dichtlippen liegen am Innenring an und dichten den Wälzkörperraum effektiv gegen Schmutz und Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Lagerinneren. Durch die Berührung entsteht etwas mehr Reibung als bei berührungslosen Metalldeckscheiben, was die erreichbare Drehzahl leicht beeinflusst.
Die normale Lagerluft bezeichnet das radiale Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unmontierten Grundzustand ohne Vorsatzzeichen. Sie eignet sich für Standard-Passungen und gleichmäßige Betriebstemperaturen. Bei der Montage verringert sich dieses Spiel durch das Aufpressen der Ringe geringfügig, sodass ein gleichmäßiger Lauf im Betrieb unterstützt wird.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Sowohl der gehärtete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die Dichtungswerkstoffe und der Stahlblechkäfig sind für diese Spanne ausgelegt. Ein dauerhafter Betrieb oberhalb von +120 Grad könnte die Dichtlippen verspröden lassen und die Viskosität des Schmierstoffs herabsetzen.
Die Einstufung P0 bzw. ABEC 1 definiert die herkömmliche Normaltoleranz für Industrie-Wälzlager nach internationalen Standards. Sie legt die zulässigen Maßabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf fest. Für Standardanwendungen im Maschinenbau bietet diese Genauigkeitsklasse eine funktionsgerechte Passgenauigkeit bei der Montage.
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