FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,57 € | 50,07 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16018 -C3 von FAG bietet mit 90 mm Bohrung und vergrößerter Lagerluft definierte Laufeigenschaften bei erhöhter Betriebstemperatur.
Das Rillenkugellager 16018 -C3 ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standard-Bauform ohne integrierte Dichtscheiben. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt dieses Bauteil vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl aus dem umliegenden Gehäuse. Der Hersteller FAG Wälzlager fertigt das Bauteil in der universellen Normaltoleranz P0/PN (entspricht ABEC 1) und ohne Flansch oder Nut am Außenring.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Lagerungsstellen mit 90 mm Wellendurchmesser, bei denen der Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist. Durch die schmale Bauweise mit 16 mm Breite bei 140 mm Außendurchmesser erlaubt die Ausführung kompakte Gehäuseformen. Geeignet ist das Lager für Maschinenbaugruppen, in denen externe Dichtungen vor Verunreinigungen schützen und die Schmierstoffversorgung von außen erfolgt.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Abstand zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen kompensiert die thermische Dehnung, die bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse auftritt. Auch feste Passungen verringern das Betriebsspiel nach dem Einbau. Mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad und dem Stahlblechkäfig bleibt der leichte Lauf auch bei höheren Betriebstemperaturen erhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 16 mm weist die Ausführung einen besonders schmalen Querschnitt auf. Diese Maße erlauben tragfähige Lagerungen bei geringem axialem Platzbedarf.
Im unmontierten Zustand gewährt die Lagerluftklasse C3 mehr radiales Spiel als die Normalausführung. Dies gleicht Maßänderungen durch Passungssitze sowie temperaturbedingte Ausdehnungen im Betrieb aus, sodass die Wälzkörper freigängig abrollen.
Ohne werkseitig integrierte Deck- oder Dichtscheiben minimiert die offene Bauform die innere Reibung. Das Lager lässt sich direkt über das Maschinengehäuse mit Schmieröl oder Schmierfett versorgen, sofern externe Dichtungen das Eindringen von Schmutz verhindern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für den Einsatz innerhalb dieser thermischen Grenzen ausgelegt.
Ein Stahlblechkäfig führt die Kugelreihe gleichmäßig auf Abstand. Stahlblechkäfige bieten eine gute Stabilität bei geringem Eigengewicht, vertragen Schmierstoffe und eignen sich für den definierten Temperaturbereich bis +150 Grad.
Gefertigt nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN entspricht das Lager der Einstufung ABEC 1. Diese Einstufung deckt die standardmäßigen Genauigkeitsanforderungen für den allgemeinen Maschinenbau ab.
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