NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 32,81 € | 623,44 € |
| 3 | 65,62 € | 590,63 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6326 MC3 von NSK bietet mit den Maßen 130x280x58 mm, Messingkäfig und C3-Radiallagerluft eine robuste Ausführung für industrielle Drehbewegungen.
Das Rillenkugellager 6326 MC3 von NSK ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen. Bei Innen- und Außenringen sowie den Wälzkörpern kommt Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zum Einsatz. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und einer Breite von 58 mm eignet sich das Bauteil für große Wellenkonstruktionen im Maschinenbau. Das Lager ist mit Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1) ohne Flansch oder Nut am Außenring ausgeführt.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vor allem für Industrieantriebe und schwere Wellenlagerungen, bei denen kontinuierliche Radialkräfte wirken. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in geschmierte Öl- oder Fettkreisläufe einbinden. Die offene Konstruktion ermöglicht zudem das Nachschmieren im eingebauten Zustand. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad behält das Bauteil seine Formstabilität. Der Einsatz erfolgt vorrangig dort, wo externe Gehäusedichtungen den Schutz vor Verschmutzung übernehmen.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper und ist auf mechanische Beanspruchungen sowie Vibrationen ausgelegt. Die Kennzeichnung MC3 steht für die Kombination aus diesem Messingkäfig und einer leicht vergrößerten radialen Lagerluft C3. Diese zusätzliche Lagerluft dient dazu, thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad oder strammen Passungen auszugleichen. Bei der Gehäuse- und Wellenauslegung ist zu beachten, dass die erforderliche Betriebslagerluft nach dem Fügen des 130 mm Innenrings erhalten bleibt, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm und eine Breite von 58 mm. Diese Maße sind auf schwere Belastungen ausgelegt. Vor dem Einbau sind der Bauraum und der Lagersitz zu prüfen, um eine passende Montage zu ermöglichen.
Die Zusatzbezeichnung MC3 beschreibt zwei technische Ausstattungsmerkmale: Das M steht für einen Käfig aus Messing, der die Führung der Kugeln bei Vibrationen übernimmt. C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung, wodurch das Lager Wärmeausdehnungen bei erhöhten Betriebstemperaturen ausgleichen kann.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 Grad und +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Messingkäfig bleiben in diesem Intervall formstabil. Für den Einsatz ist zudem die thermische Belastbarkeit des gewählten Schmierstoffs zu beachten.
Offene Lager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Bauform ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt in Ölbad- oder Zentralschmiersystemen und reduziert Reibungsverluste gegenüber berührenden Dichtungen. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist eine externe Abdichtung über das Lagergehäuse erforderlich.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Diese Klasse deckt die gängigen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Für die Lagersitze an Welle und Gehäuse empfiehlt sich eine Fertigungsgenauigkeit, die der Standardtoleranz des Wälzlagers entspricht.
Einreihige Rillenkugellager nehmen primär hohe radiale Kräfte auf. Durch die tiefen Laufrillen in Innen- und Außenring können sie gleichzeitig moderate Axialkräfte in beide Richtungen übertragen. Für reine oder sehr hohe Axiallasten sollten dagegen spezialisierte Lagertypen wie Axial-Rillenkugellager geprüft werden.
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