FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,59 € | 106,32 € |
| 20 | 11,19 € | 100,72 € |
Das Rillenkugellager 6210 -M-C3 von FAG Wälzlager verbindet 50 mm Bohrung mit C3-Lagerluft und einem Messingkäfig für anspruchsvolle Radialbelastungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6210 -M-C3 von FAG Wälzlager nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Mit den Abmessungen 50x90x20 mm und einer Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Wälzlager der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Als offenes Lager ohne integrierte Dichtung ist es für externe Schmiersysteme im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6210 -M-C3 kommt überall dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen geführt werden müssen und eine externe Öl- oder Fettschmierung vorliegt. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Anwendungen mit externem Schmierkreislauf und Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse. Dank der offenen Bauform gelangt das Schmiermittel ungehindert an Laufbahnen und Kugeln, während der Außenring ohne Nut den bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen erleichtert.
Die Kombination aus Messingkäfig und leicht erhöhter Radiallagerluft (C3) bringt funktionale Vorzüge im Betrieb. Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält mechanischen Beschleunigungskräften stand. Das vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Welle und Gehäuse Temperaturunterschiede entstehen oder feste Passungen montiert sind. Vor dem Einbau sollte geprüft werden, ob die Betriebstemperatur und die Einpassung dieses erhöhte Lagerspiel erfordern.
Die Hauptabmessungen betragen 50 mm Innendurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Lagergehäusen.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses zusätzliche Spiel soll ein Verklemmen der Wälzkörper vermeiden, falls sich der Innenring durch Erwärmung im Betrieb stärker ausdehnt als der Außenring oder feste Wellenpassungen das Lagerspiel verringern.
Das Nachsetzzeichen M steht für einen massiven Messingkäfig, der die Kugeln führt. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus, wodurch sich dieses Bauteil für dynamische Belastungen eignet.
Da dieses Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, erfolgt die Versorgung mit Schmierstoff über das umgebende Aggregat, etwa durch Ölbad, Umlaufschmierung oder eine regelmäßige Nachfettung. Zudem schützt die Gehäusekonstruktion das Innere des Lagers vor Verschmutzung.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften bei normaler Betriebsschmierung bei.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt die gängigen Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vollständig ab.
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