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Das Rillenkugellager 16026 -C3 bietet mit 130x200x22 mm und vergrößerter Lagerluft verlässlichen Rundlauf für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 16026 -C3 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen bei schlanker Bauweise. Durch die Abmessungen mit 130 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und einer Breite von 22 mm eignet sich das Lager für Wellenkonstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Ausgeführt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und mit einem stabilen Stahlblechkäfig ausgestattet, bewältigt diese offene Bauform anspruchsvolle Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Dieses Wälzlager nutzen Sie vor allem in Antriebs- und Getriebekonstruktionen, bei denen definierte Wellendurchmesser auf kompakte Gehäusebohrungen treffen. Weil das Lager offen konstruiert ist, lässt es sich direkt in vorhandene Öl- oder Fettkreisläufe einbinden. Zudem erlaubt die Bauweise die Aufnahme moderater axialer Führungskräfte in beide Richtungen. Bei Anwendungen mit thermischer Ausdehnung unterstützt der Aufbau eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Wälzkörper.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Sie wählen diese Variante gezielt, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen zu einer leichten Einengung des Lagerspiels führen. Dadurch drehen die Wälzkörper auch unter thermischer Belastung frei in der Laufbahn. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, sollten Konstrukteure für eine passende externe Abdichtung der Lagerstelle sorgen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 22 mm auf. Durch diese schmale Querschnittsgeometrie benötigt das Modell vergleichsweise wenig radialen Bauraum auf der Welle. Es wird aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt und verfügt über einen Außenring ohne Flansch oder Nut.
Das Kurzzeichen C3 steht für eine radial vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Standardklasse. Diese Eigenschaft wirkt einem Verspannen des Lagers bei Erwärmung im Betrieb oder durch feste Passungssitze entgegen. Die Wälzkörper behalten dadurch ausreichend Bewegungsspielraum, was die Reibung im Betrieb kontrolliert hält und vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen vorbeugt.
Da diese Ausführung über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben verfügt, erfolgt die Schmierung über das umgebende Aggregat mittels Ölumlauf oder separater Fettversorgung. Anwender müssen bei der Montage auf einen sauberen Schmierstoff achten und die Lagerstelle nach außen mit Gehäusedichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit absichern.
Der zulässige Betriebsbereich für diese Ausführung liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der verbaute Stahlblechkäfig sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt. Für den praktischen Einsatz empfiehlt sich die Abstimmung des verwendeten externen Schmiermittels auf die jeweilige Betriebstemperatur.
Gefertigt wird dieses Modell in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Maßhaltigkeit sowie Rundlauf. Sie lässt sich problemlos mit herkömmlichen Passungssitzen auf Wellen und in Gehäusebohrungen kombinieren.
Im Lager führt ein stabiler Stahlblechkäfig die einreihig angeordneten Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Stahlblechkäfige eignen sich für Standardanwendungen mit üblichen Drehzahlen und Betriebstemperaturen. Sie zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht aus und bieten ausreichend Freiraum für das Einbringen von flüssigen oder pastösen Schmierstoffen.
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