NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,38 € | 102,20 € |
| 20 | 10,76 € | 96,82 € |
Das Rillenkugellager 6317 von NACHI bietet mit 85x180x41 mm eine stabile Bauform für radiale sowie axiale Lasten in geschützten Einbauräumen.
Das Rillenkugellager 6317 ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Maschinenkonstruktionen mit einem Wellendurchmesser von 85 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt dieses offene Radialkugellager vorwiegend radiale Belastungen und nimmt gleichzeitig axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Der Hersteller NACHI stattet die Ausführung mit einem Stahlblechkäfig aus. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager für Anwendungen, in denen Schmierstoffe ungehindert zirkulieren und Wärme effizient abgeführt werden soll.
Dieses Radialrillenkugellager kommt vor allem bei rotierenden Wellenlagerungen mit extern geschlossenen Gehäusen zum Einsatz. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben rotiert der Wälzkörpersatz reibungsarm, was hohe Betriebsdrehzahlen ermöglicht. Das Lager lässt sich direkt in bestehende Gehäuseschmiersysteme einbinden. Es eignet sich besonders dort, wo Wellen geführt und thermische Einflüsse im Bereich von -20 bis +150 Grad ausgeglichen werden müssen.
Als offenes Lager besitzt diese Variante weder Schleifdichtungen noch Deckscheiben. Das Schmiermittel gelangt somit direkt an die Laufbahnen des Innen- und Außenrings. Für den Betrieb ist daher eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Mit der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft deckt diese Ausführung die üblichen Passungsanforderungen im Maschinenbau ab.
Die Hauptabmessungen betragen 85 mm für die Bohrung (Innendurchmesser), 180 mm für den Außendurchmesser und 41 mm für die Baubreite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Wälzlager in genormte Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Die offene Ausführung dient der Einbindung in Ölkreisläufe oder bauseits befettete Lagerräume. Ohne schleifende Dichtlippen bleibt das Reibungsmoment gering, was die Wärmeentwicklung bei hohen Drehzahlen reduziert. Zum Schutz vor Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit sorgt in solchen Konstruktionen eine externe Gehäusedichtung.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper gleichmäßig entlang der Laufrillen und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das verringert die innere Reibung und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung. Durch sein geringes Eigengewicht beansprucht der Käfig wenig Bauraum und widersteht üblichen Betriebsvibrationen.
Normale Lagerluft (Standard) beschreibt das radiale Spiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse ein störungsfreier Rundlauf ohne übermäßige Vorspannung oder Klemmen entsteht.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem Bereich ihre Formstabilität. Bei der Auswahl externer Schmierstoffe müssen Sie auf deren thermische Eignung für das jeweilige Temperaturfenster achten.
Das Rillenkugellager 6317 ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was dem internationalen Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die Anforderungen für den regulären Maschinen- und Anlagenbau und definiert genaue Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf.
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