STC-Steyr
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 5% | 8.748,85 € |
| 3 | 10% | 8.288,39 € |
Großwälzlager mit 560 mm Bohrung und Messing-Massivkäfig für radiale sowie axiale Belastungen im industriellen Einsatz.
Das einreihige Rillenkugellager 60/560 MB von STC-Steyr nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl weist diese Ausführung einen Außendurchmesser von 820 mm bei einer Breite von 115 mm auf. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäusesystem. Bei Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern unterstützt die Fertigung nach Toleranzklasse P0 einen gleichmäßigen Lauf.
Dieses Großlager kommt vorwiegend im schweren Maschinenbau, in Industriegetrieben oder in großen Antriebseinheiten zum Einsatz. Die Laufrillen führen die Wälzkörper und nehmen kombinierte Beanspruchungen auf. Die offene Ausführung ist für Einbaustellen mit externer Schmiermittelzufuhr ausgelegt, etwa bei Ölumlaufschmierung oder gezielter Fettnachschmierung. Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich dabei von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen MB kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der am Innenring bordgeführt wird. Diese Führung verleiht dem Käfig bei Beschleunigungen oder Vibrationen mechanische Stabilität und führt die Wälzkörper in der Laufbahn. Durch die normale Radiallagerluft eignet sich das Wälzlager für Einbauten mit moderaten Presssitzen und gleichmäßigen Betriebstemperaturen. Bei der Montage ist eine externe Abdichtung des Gehäuses vorzusehen, um die Lagerstelle vor Schmutzeintrag zu schützen.
Mit einem Innendurchmesser von 560 mm, einem Außendurchmesser von 820 mm und einer Breite von 115 mm zählt diese Ausführung zu den Großwälzlagern für schwere Wellenlagerungen.
Die Kennzeichnung MB verweist auf einen aus Messing gefertigten Massivkäfig, der auf dem Innenbord des Innenrings geführt wird. Diese Bauart bietet eine höhere mechanische Festigkeit als Blechkäfige und eignet sich gut für unruhige Betriebsverhältnisse oder Drehmomentwechsel.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Schmierstoffe gelangen so ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, während der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion realisiert werden muss.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft liegt das interne Lagerspiel im Standardbereich. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf bei Anwendungen mit gleichmäßigen Betriebstemperaturen zwischen Innen- und Außenring.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die tatsächliche Einsatzgrenze hängt im Betrieb neben dem Wälzlagerstahl vor allem vom gewählten Schmierstoff ab.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit ABEC 1) erfüllt das Großlager die Standardanforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit im Maschinenbau.