NACHI
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Das Rillenkugellager 16007 von NACHI bietet mit 35x62x9 mm eine schmale Bauform für radiale Führungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Beim Rillenkugellager 16007 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft. Das Lager stammt von NACHI und weist mit einer Breite von lediglich 9 mm einen besonders schmalen Querschnitt auf. Ringe und Wälzkörper laufen in der genormten Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), während ein Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig auf Abstand hält.
Konstrukteure setzen dieses schmale Wälzlager vor allem dort ein, wo axial wenig Bauraum zur Verfügung steht. Durch die Laufrillengeometrie nimmt das Rillenkugellager 16007 vorwiegend Radialkräfte sowie mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Konstruktionen und Vorrichtungen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen das Bauteil innerhalb eines geschützten Gehäuses läuft.
Da dieses Lager keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben besitzt, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper. Gleichzeitig verlangt die offene Ausführung eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern. Sie stimmen Schmierfett oder Schmieröl auf den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich der Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen zügig gestaltet.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine schmale Baubreite von 9 mm. Diese Abmessungen ermöglichen platzsparende Konstruktionen auf Wellen mit 35 mm Durchmesser, wenn in axialer Richtung nur minimaler Bauraum vorhanden ist.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Lauffehler der Lagerringe. Sie stellt den industriellen Standard für Präzisionslager dar und genügt den Anforderungen der meisten Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau.
Eine offene Bauform verzichtet auf eingebaute Dichtscheiben, was den Reibungswiderstand minimiert. Dies erlaubt eine freie Schmierung über das umgebende Maschinengehäuse, etwa durch ein Ölbad oder extern eingebrachtes Fett. Das Umfeld muss jedoch konstruktiv gegen Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet sein.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das theoretische Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, temperaturbedingte Ausdehnungen der Bauteile sowie die Verengung durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse während des regulären Betriebs auszugleichen.
Dank der Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl und dem Stahlblechkäfig ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze ist stets die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmiermittels.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Kugeln in gleichmäßigem Abstand zueinander. Er verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander, verringert dadurch Reibung sowie Wärmeentwicklung und sorgt für ein ruhiges Laufverhalten bei unterschiedlichsten Drehzahlen.
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