NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,11 € | 2,12 € |
| 100 | 0,22 € | 2,01 € |
| 250 | 0,34 € | 1,89 € |
| 500 | 0,44 € | 1,79 € |
Das Rillenkugellager 6200 von NSK bietet mit 10x30x9 mm eine kompakte, offene Lagerung für radiale und axiale Belastungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6200 gehört zu den am weitesten verbreiteten Wälzlagern im industriellen Einsatz. Dieses einreihige Radialkugellager nimmt vorrangig Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch in beiden axialen Richtungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, was die mechanische Belastbarkeit unterstützt. In Kombination mit einem geführten Stahlblechkäfig eignet sich diese Ausführung für unterschiedlichste Drehzahlen und industrielle Betriebsumgebungen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform vorrangig in kompakten Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften. Durch die Abmessungen von 10 mm Innendurchmesser und 30 mm Außendurchmesser passt das Bauteil gut in beengte Gehäusesitze. Das Lager verarbeitet moderate Radiallasten ebenso wie axiale Führungskräfte. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad, wodurch typische thermische Schwankungen im laufenden Betrieb abgedeckt sind.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett gelangen somit direkt an die Kontaktflächen zwischen Laufbahnen und Kugeln, was den Reibungswiderstand gering hält. Gleichzeitig erleichtert der freie Zugang die Versorgung über bestehende Schmierstoffkreisläufe. Externe Gehäusedichtungen dienen in verunreinigten Umgebungen dazu, Feuchtigkeit und Fremdpartikel von der normalen Radiallagerluft und den Laufbahnen fernzuhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 10 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm sowie einer Breite von 9 mm weist das Lager standardisierte Abmessungen auf. Diese festen Maße ermöglichen einen direkten Austausch vorhandener Komponenten gleicher Kennzeichnung bei Reparaturen oder Neukonstruktionen.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das werkseitige Radialspiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern vor dem Einbau. Dieser Spielraum ist für gängige Passungsverhältnisse und moderate Betriebstemperaturen bemessen. Er verhindert ein Verklemmen der Wälzkörper nach dem Aufpressen auf die Welle und unterstützt den gleichmäßigen Lauf.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften. Verwendete externe Schmierstoffe müssen für den jeweiligen Temperaturbereich spezifiziert sein.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben bleibt das Drehwiderstandsmoment auf das reine Wälzverhalten beschränkt. Die offene Konstruktion eignet sich vor allem für Gehäuse mit zirkulierender Öl- oder Zentralschmierung. Der Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit muss dabei über die Gehäusekonstruktion realisiert werden.
Gefertigt in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN entspricht die Ausführung der Kennzeichnung ABEC 1. Diese Einstufung definiert die zulässigen Abweichungen für Rundlaufgenauigkeit, Maßhaltigkeit und Planlauf für industrielle Standardanwendungen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert deren unmittelbaren Kontakt. Dies verringert Reibung und Erwärmung im Betrieb. Zudem zeichnet sich der metallische Werkstoff durch Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen und Temperaturschwankungen aus.
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