NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,35 € | 6,50 € |
| 50 | 0,69 € | 6,16 € |
| 150 | 1,04 € | 5,81 € |
| 250 | 1,37 € | 5,48 € |
Das Rillenkugellager 6005 -2Z-NR von NKE Steyr (25x47x12 mm) kombiniert beidseitige Blechabdeckungen mit einem Sprengring zur axialen Festlegung im Gehäuse.
Das einreihige Rillenkugellager 6005 -2Z-NR von NKE Steyr ist ein vielseitig einsetzbares Radial-Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Mit den Hauptabmessungen von 25 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite entspricht dieses Lager den gängigen Industrieanforderungen. Neben der Aufnahme von vorwiegend radialen Lasten leitet die Konstruktion auch axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Dank der Normaltoleranz nach P0 und der normalen Lagerluft eignet sich das Rillenkugellager 25x47x12 für viele bewährte Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Lager dient vor allem Konstruktionen mit beengten Bauräumen, bei denen das Gehäuse keine zusätzliche Schulter zur axialen Fixierung aufweist. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Baugruppen und Wellenkonstruktionen des allgemeinen Maschinenbaus. Durch den stabilen Stahlblechkäfig und den festen Sitz eignet sich das Rillenkugellager für gleichförmige sowie wechselnde Drehbewegungen. Für Anwendungen, die radiale Traganteile mit moderaten Axialkräften verbinden, bietet diese Bauform eine montagefreundliche Lösung.
Die Kombination aus Ringnut mit Sprengring (-NR) und beidseitigen Deckscheiben (-2Z) erleichtert die Konstruktion kompakter Baugruppen. Der Sprengring übernimmt die axiale Fixierung direkt in der Gehäusebohrung, sodass aufwendige Haltedeckel oder Distanzringe entfallen können. Gleichzeitig schirmen die berührungslosen Deckscheiben aus Stahlblech das Lagerinnere vor groben Schmutzpartikeln ab. Da die Abdeckungen reibungsarm ausgeführt sind, bleibt der Drehwiderstand gering, während eingebrachte Schmierstoffe im Lagerraum verbleiben.
Der Sprengring in der Ringnut des Außenrings dient der einfachen axialen Positionierung des Lagers im Gehäuse. Konstrukteure sparen dadurch axiale Sicherungselemente wie Gehäusedeckel oder Sicherungsringe in der Bohrung ein. Das Lager stützt sich über den Ring direkt an der Gehäusekante ab, was eine platzsparende und schnelle Montage ermöglicht.
Das Kürzel 2Z bezeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus gepresstem Stahlblech. Diese Scheiben laufen berührungslos zum Innenring, wodurch kein zusätzliches Reibungsmoment entsteht. Sie schützen die Wälzkörper vor festen Fremdkörpern und Staub, während das Schmiermittel im Lagerraum gehalten wird. Für feuchte Umgebungen mit Spritzwasser sind schleifende Gummidichtungen vorzuziehen.
Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 12 mm folgt dieses Modell genormten Standardmaßen. Diese Standarddimensionen erleichtern den Austausch bei Wartungsarbeiten oder die Integration in bestehende Konstruktionen. Die Toleranzklasse entspricht der Normtoleranz P0 (ABEC 1) für gängige Industrieanwendungen.
Normale Lagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen vor dem Einbau, ausgelegt für übliche Passungskombinationen und Betriebstemperaturen. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel leicht, sodass die Wälzkörper im Betrieb leichtgängig abrollen. Starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring erfordern dagegen eine vergrößerte Lagerluft.
Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aufweist. Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein leichter Käfig aus Stahlblech. Diese Werkstoffkombination verleiht dem Bauteil eine gute Widerstandskraft gegenüber mechanischen Wechselbelastungen und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften im laufenden Industriebetrieb.
Ein offenes Lager besitzt weder Deckscheiben noch eine Nut im Außenring, weshalb es eine externe Abdichtung sowie zusätzliche axiale Sicherungselemente erfordert. Die Variante -2Z-NR vereint Schmutzschutz und axiale Festlegung direkt im Bauteil. Dadurch reduziert sich der Konstruktionsaufwand, da Schmierstoffe im Inneren gehalten werden und weniger externe Anschlagteile erforderlich sind.
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