SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,89 € | 16,87 € |
| 25 | 1,78 € | 15,98 € |
| 50 | 2,67 € | 15,09 € |
Das Rillenkugellager 6209 von SKF bietet mit 45 mm Bohrung und 85 mm Außendurchmesser eine bewährte Konstruktion für vorwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6209 ist ein vielseitig einsetzbares, einreihiges Wälzlager in offener Grundausführung. Mit den Hauptmaßen 45 mm Innendurchmesser, 85 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite entspricht dieses Radialkugellager den genormten Standardabmessungen. Aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, bewältigt das Bauteil kontinuierliche mechanische Beanspruchungen in Industrie und Handwerk. Die Explorer-Ausführung von SKF ist auf ruhigen Lauf, geringe Reibung und einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6209 nimmt vorwiegend hohe Radialkräfte sowie moderate axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Der Einbau empfiehlt sich insbesondere in geschlossenen Gehäusen mit vorhandenem Schmierkreislauf, da die offene Bauform keinen integrierten Dichtungsschutz mitbringt. Der formstabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und ist für die auftretenden dynamischen Beanspruchungen im industriellen Dauerbetrieb ausgelegt.
Die offene Bauart ohne Dichtscheiben ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt an Kugeln und Laufbahnen über eine Öl- oder Fettversorgung im Gehäuse. Dadurch bleibt das Lager leicht zugänglich für Sichtkontrollen und Nachschmierungen. Mit normaler Radiallagerluft (Standard) bietet das Lager passenden Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen bei standardmäßigen Betriebstemperaturen und normalen Passungssitzen. Zusammen mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erhalten Sie ein präzises Führungselement für klassische Industrieanwendungen.
Dieses Radialkugellager besitzt eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Gesamtbreite von 19 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über weder Flansch noch Ringnut. Mit diesen Maßen lässt sich das Lager in genormte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellen montieren.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Schmieröl oder Schmierfett gelangt ungehindert direkt an die Laufbahnen des Innen- und Außenrings. Der Einbau empfiehlt sich in sauberen, gekapselten Gehäusen, in denen externe Dichtungen das Lager vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust schützen.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene Betriebsspiel der Wälzkörper im unbelasteten Zustand ohne thermische Dehnung. Diese Standardluft reicht für die meisten industriellen Anwendungen bei moderater Erwärmung und gewöhnlichen Wellen- sowie Gehäusesitzen aus, ohne dass es zu Verspannungen im Lagerinneren kommt.
Das Kugellager ist für Einsatztemperaturen zwischen -20 und +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten der Standard-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Festigkeit. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel den anfallenden Betriebstemperaturen standhält.
Der Stahlblechkäfig hält die rollenden Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert deren direkte gegenseitige Berührung. Das verringert die innere Reibung und Geräuschentwicklung. Stahlblechkäfige sind leicht, formstabil und gegenüber gebräuchlichen Schmierstoffen auf Mineralöl- oder Synthetikbasis unempfindlich.
Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bietet hohe Druckfestigkeit, Verschleißfestigkeit und Ermüdungsbeständigkeit an den Kontaktflächen von Laufbahn und Kugel. Er bildet die bewährte metallurgische Grundlage für langlebige Radiallager im Maschinenbau und ist für wiederkehrende dynamische Belastungen ausgelegt.
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