SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,91 € | 55,37 € |
| 30 | 5,83 € | 52,45 € |
Das Rillenkugellager 6018 /C3 von SKF bietet mit 90 mm Bohrung und vergrößerter C3-Lagerluft definierte Laufeigenschaften bei anspruchsvollen thermischen Betriebsbedingungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6018 /C3 nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der SKF Explorer-Ausführung, verfügt dieses Wälzlager über eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 und eine normale Laufgenauigkeit PN. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen eignet es sich besonders für Einbauräume mit bauseitiger Schmierstoffversorgung und externer Abdichtung.
Die Ausführung eignet sich für Industrieanwendungen mit kombinierten Radial- und Axiallasten sowie thermischer Beanspruchung. Der robuste Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm bei mittleren bis hohen Drehzahlen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius eignet sich die Konstruktion für Einbaustellen mit kontinuierlicher Wärmeentwicklung, an denen Bauteile thermische Ausdehnungen ausgleichen müssen.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Lagerspiel wirkt einem Verspannen entgegen, falls sich Innenring oder Welle im Betrieb erwärmen und die Wälzkörper einengen. Feste Passungen auf der 90-mm-Welle reduzieren das Radialspiel zusätzlich. Die vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, dass das System auch unter Temperaturdifferenzen und bei Passungsüberdeckung mit ruhigem Lauf arbeitet.
Mit 90 mm Bohrungsdurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite entspricht das Lager den genormten Dimensionen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sprengringnut. Diese Maße passen zu Standardgehäusen und Wellen der entsprechenden Maßreihe.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Diese Ausführung kompensiert betriebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring. Zudem gleicht das Spiel die radiale Verengung aus, die beim Aufpressen des Innenrings auf eine Welle mit festem Passungssitz unvermeidlich auftritt.
Da dieses offene Lager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben geliefert wird, enthält es keine herstellerseitige Erstbefettung. Sie integrieren das Lager in einen externen Schmierkreislauf mit Öl oder versehen es bei der Montage manuell mit einem anwendungsspezifischen Schmierfett. Gleichzeitig muss das umgebende Gehäuse vor Schmutzeintritt schützen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig widerstehen diesen Temperaturen formstabil. Entscheidend für den dauerhaften Betrieb innerhalb dieser Grenzen ist die Temperaturfestigkeit des bauseits zugeführten Schmierstoffs sowie der umgebenden Gehäusedichtungen.
Die Toleranzklasse P6 definiert engere Maß- und Formtoleranzen für die Hauptabmessungen des Lagers im Vergleich zur Standardtoleranz. Die Laufgenauigkeit entspricht der normalen Ausführung PN. Dies erleichtert präzise Lagersitze auf der Welle und im Gehäuse, was unerwünschte Fluchtungsabweichungen im Gesamtsystem reduziert.
Sowohl die Wälzkörper als auch Innen- und Außenring bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aus. Zur Führung der Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech, der für vielfältige Standardanwendungen ausgelegt ist.
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