ZEN
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Das Rillenkugellager RMS9 -2RS von ZEN bietet mit 28,575 mm Bohrung und beidseitiger 2RS-Dichtung wirksamen Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Rillenkugellager RMS9 -2RS von ZEN ist ein einreihiges Wälzlager mit zölligen Abmessungen für Aufgaben in Industrie und Werkstatt. Mit einer Bohrung von 28,575 mm, einem Außendurchmesser von 71,438 mm und 20,638 mm Breite nimmt die Konstruktion vorrangig radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig, während die normale Radiallagerluft für viele klassische Anwendungen passt.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager RMS9 -2RS vor allem in Wellenlagerungen und Industrieantrieben mit zölligen Anschlussmaßen. Dank der beidseitig schleifenden Dichtlippen bleibt die Schmierung im Lagerinneren, während Staub oder Feuchtigkeit von außen abgehalten werden. Das Bauteil eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius. Die zylindrische Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring erlaubt die direkte Montage in Gehäusebohrungen.
Das Nachsetzzeichen 2RS kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Dichtungen aus elastomerem Werkstoff. Diese Dichtscheiben liegen am Innenring an und schützen die Laufbahnen vor Umgebungsverschmutzung sowie Schmierstoffverlust. Weil schleifende Dichtungen im Betrieb Reibung erzeugen, eignet sich diese Variante besonders für moderate Drehzahlen. Bei der Auslegung sollten Sie die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) sowie die normale Radiallagerluft beachten, die für übliche Passungsverhältnisse ohne thermische Übermaße ausgelegt ist.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 28,575 mm, einen Außendurchmesser von 71,438 mm und eine Breite von 20,638 mm. Diese Maße entsprechen den klassischen zölligen Abmessungen der RMS-Baureihe. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Lager bündig in standardisierte Gehäusebohrungen einsetzen.
Die beidseitig schleifenden Dichtscheiben decken das Lagerinnere gegen das Eindringen von Schmutz und Staub ab. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Schmierfettaustritt zu minimieren. Das Lager ist dadurch für den Einsatz in schmutzbehafteten Umgebungen ausgelegt, erfordert jedoch die Berücksichtigung der Reibungsverluste an den Dichtlippen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der thermischen Beständigkeit des Wälzlagerstahls (100Cr6), des Stahlblechkäfigs und der Dichtlippen. Für Einsätze außerhalb dieses Bereichs wären gesonderte Dichtungsmaterialien oder spezielle Schmierstoffe erforderlich.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werkseitige Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen unter unbelasteten Bedingungen. Sie ist für den Großteil industrieller Anwendungen ausgelegt, bei denen Standardpassungen verwendet werden und keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert genormte Grenzmaße für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie stellt die Standardpräzision für Industriekugellager dar und genügt für Getriebewellen sowie allgemeine Maschinenbaugruppen mit regulären Drehzahlanforderungen.
Dieses Wälzlager besitzt keine Stromisolierung. Da Außenring, Innenring und Kugeln vollständig aus leitfähigem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt sind, können elektrische Ströme ungehindert fließen. Bei Einsätzen mit potentiellem Stromdurchgang müssen bei Bedarf externe Isolationsmaßnahmen am Lagersitz getroffen werden.
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