ZEN
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Das offene Rillenkugellager 16030 von ZEN mit den Maßen 150x225x24 mm nimmt radiale sowie axiale Kräfte bei schmalem Bauraum auf.
Das Rillenkugellager 16030 von ZEN ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer schmalen Breite von 24 mm zeichnet sich diese Ausführung durch eine platzsparende Bauweise aus. Das Lager nimmt vorwiegend Radialbelastungen auf und führt Wellen zusätzlich in axialer Richtung. Dank der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 integriert es sich passgenau in industrielle Standardkonstruktionen.
Konstrukteure greifen auf das Rillenkugellager 16030 zurück, wenn Wellen mit großem Durchmesser gelagert werden müssen, der axiale und radiale Bauraum im Gehäuse jedoch begrenzt bleibt. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerstellen mit geringem Querschnittsprofil. Da das Lager über normale Radiallagerluft verfügt, arbeitet es bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad mit gleichmäßiger Lastverteilung. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper dabei auf gleichmäßigem Abstand in den tiefen Laufrillen.
Als offenes Wälzlager besitzt dieses Modell keine integrierten Dichtscheiben. Diese Ausführung erlaubt die direkte Versorgung über die Schmierstoffzufuhr der Anlage, beispielsweise durch eine kontinuierliche Ölumlaufschmierung oder externe Fettbefüllung. Ohne Dichtungsreibung erreicht das Lager zudem geringere Reibungswerte als berührend abgedichtete Varianten. Bei der Konstruktion der Umgebungsbauteile ist auf eine externe Gehäuseabdichtung zu achten, damit weder Schmutzpartikel noch Feuchtigkeit an die Laufbahnen aus Wälzlagerstahl gelangen.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Breite von 24 mm. Durch den schmalen Querschnitt eignet sich diese Bauform besonders für Lagerungen mit großen Wellendurchmessern bei gleichzeitig begrenztem radialem und axialem Gehäusebauraum.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist auf Standardpassungen und gleichmäßige Betriebstemperaturen ausgelegt, sodass das Lager im Betrieb eine ausgewogene Lastverteilung ohne Klemmen erzielt.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser thermischen Spanne formstabil. Für den Einsatz am oberen Temperaturlimit muss auch der gewählte Schmierstoff entsprechend temperaturfest sein.
Offene Wälzlager sind für den Betrieb in geschlossenen Gehäusen gedacht, in denen bereits eine externe Abdichtung existiert. Ohne Dichtlippen entfällt die Reibungswärme von Schleifdichtungen, was den Drehwiderstand minimiert. Zudem lässt sich das Schmiermittel bei offenen Lagern direkt über die Gehäuseschmierung erneuern oder austauschen.
Der Stahlblechkäfig führt die kugelförmigen Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander entlang der Laufbahn. Er verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander, wodurch Reibung und Hitzeentwicklung reduziert werden. Stahlblech zeichnet sich dabei durch ein geringes Eigengewicht und Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus.
P0/PN beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Standard-Toleranzklasse für Industriewälzlager. Sie legt zulässige Abweichungen für Maße, Rundheit und Planlauf fest. Für gängige Maschinenbauanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine präzise Maßhaltigkeit für zylindrische Wellen- und Gehäusesitze.
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