ZEN
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Auf einen Blick: Einreihiges Rillenkugellager 6019 von ZEN mit den Maßen 95x145x24 mm als offenes Wälzlager für kombinierte Lasten.
Das Rillenkugellager 6019 ist ein vielseitig einsetzbares Radial-Wälzlager nach Standard-Industrienorm. Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 145 mm und einer Breite von 24 mm nimmt dieses Bauteil vorwiegend radiale Kräfte auf und stützt Wellen auch bei axialen Belastungen in beiden Richtungen ab. Die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht Laufbahnen und Kugeln eine hohe Formstabilität. Als Ausführung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht das Lager gängigen Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Lager vor allem in rotierenden Baugruppen, industriellen Wellenführungen und Antriebssystemen. Da dieses Wälzlager offen konstruiert ist, gelangt Schmierstoff wie Öl oder Schmierfett direkt an Wälzkörper und Laufbahnen. Dies begünstigt den Einsatz in geschlossenen Baugruppen mit zentralem Ölbad oder kontinuierlicher Umlaufschmierung. Durch den stabilen Stahlblechkäfig führt das Lager die Kugeln gleichmäßig und eignet sich für konstante wie auch wechselnde Drehzahlen bei mäßiger Geräuschentwicklung.
Das Modell besitzt keine integrierten Schleif- oder Deckscheiben. Dadurch entsteht im Lagerinneren keine zusätzliche Reibung durch Dichtlippen, was die Wärmeentwicklung bei höheren Drehzahlen reduziert. Allerdings erfordert die offene Konstruktion eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft bietet ausreichend Spielraum für übliche Wellen- und Gehäusepassungen. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Die Hauptabmessungen betragen 95 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 145 mm für den Außendurchmesser und 24 mm in der Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Prüfen Sie diese Maße vor dem Einbau anhand Ihrer Wellen- und Gehäusebohrung.
Offene Wälzlager weisen keine berührenden Dichtscheiben auf. Dadurch entfällt reibungsbedingter Widerstand, was die Erwärmung im Betrieb mindert und höhere Drehzahlen begünstigt. Diese Bauform kommt bevorzugt in ölgeschmierten Systemen oder geschützten Baugruppen zum Einsatz, in denen externe Dichtungen das Eindringen von Schmutz verhindern.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus und verhindert, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle verspannt, sofern Sie Standardtoleranzen für die Lagersitze wählen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der verbaute Käfig aus Stahlblech bleiben innerhalb dieses Bereichs maßhaltig. Für den sicheren Lauf müssen Sie ein Schmiermittel wählen, das diese thermischen Bedingungen ebenfalls abdeckt.
Der Käfig trennt die einzelnen Wälzkörper voneinander, hält sie auf gleichem Abstand und minimiert die Reibung zwischen den Kugeln. Durch das geringe Eigengewicht des Stahlblechs bleibt der Rollwiderstand niedrig, während das Material gleichzeitig beständig gegenüber üblichen industriellen Schmierstoffen und Reinigungsmitteln ist.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aus, wodurch das Lager den mechanischen Abrollbeanspruchungen im industriellen Einsatz standhält.
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