SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6028 M/C3 von SKF kombiniert eine vergrößerte C3-Radiallagerluft mit einem robusten Messingkäfig für anspruchsvolle Wellenlagerungen mit 140 mm Innendurchmesser.
Das Rillenkugellager 6028 M/C3 von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 für den industriellen Einsatz. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm sowie einer Breite von 33 mm nimmt das Bauteil radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, gelangt Schmierstoff ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig bei veränderlichen Drehzahlen.
Die offene Bauform mit 140 mm Innendurchmesser ist für Lagerungen konzipiert, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein umgebendes Maschinengehäuse mit externer Abdichtung erfolgt. Durch den Verzicht auf berührende Dichtungen entstehen keine reibungsbedingten Dichtungsverluste. Die Auslegung deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab, sofern das Schmiermittel auf diese Bedingungen abgestimmt ist. Das Bauteil dient vorwiegend der Aufnahme hoher Radiallasten in sauberen, gekapselten Einbauumgebungen.
Das Nachsetzzeichen C3 bezeichnet eine gegenüber der Normallagerluft vergrößerte Radiallagerluft, die Wärmedehnungen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb ausgleicht und einem Klemmen der Wälzkörper entgegenwirkt. Der massive Käfig aus Messing bietet gegenüber gestanzten Stahlblechkäfigen eine hohe mechanische Stabilität und vibrationsdämpfende Eigenschaften. Zusammen mit der Fertigung in Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 unterstützt diese Kombination eine maßhaltige Wellenführung bei thermisch beanspruchten Anwendungen.
Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm sowie einer Breite von 33 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Ausführung. Dieses zusätzliche Spiel wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich die Welle im Betrieb erwärmt oder Passungen mit starkem Übermaß gewählt werden. Es dient damit der Betriebssicherheit bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Ein Massivkäfig aus Messing führt die Wälzkörper präzise und hält sie auf gleichmäßigem Abstand. Messingkäfige weisen gegenüber Stahlblechausführungen eine höhere Festigkeit bei Vibrationen und Stoßbeanspruchungen auf. Zudem bietet der Buntmetallwerkstoff günstige Gleiteigenschaften bei anspruchsvollen Schmierverhältnissen.
Offene Lager besitzen keine herstellerseitigen Dichtscheiben und eignen sich für Umgebungen, in denen ein Schmierkreislauf oder eine Gehäusedichtung vorhanden ist. Schmieröl oder Schmierfett kann ungehindert zirkulieren und Wärme abführen. Für den Schutz vor Schmutzeintrag müssen externe Gehäusedichtungen vorgesehen werden.
Zwischen -20 und +150 Grad Celsius lässt sich das Lager betreiben. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Messingkäfig sind für diesen Rahmen thermisch formstabil. Maßgeblich für den tatsächlichen Einsatz ist zudem der gewählte Schmierstoff, dessen Spezifikation auf die vorherrschenden Betriebstemperaturen abgestimmt sein muss.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Vergleich der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Genauigkeit erfüllt die regulären Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus bezüglich Rundlauf und Maßhaltigkeit. Sie eignet sich für eine Vielzahl industrieller Standardwellensitze.
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