SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,80 € | 300,34 € |
| 5 | 31,62 € | 284,52 € |
Das Rillenkugellager 6218 M/C4 von SKF führt Wellen mit den Abmessungen 90x160x30 mm, Messingkäfig und vergrößerter C4-Radiallagerluft bei hohen Betriebstemperaturen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6218 M/C4 eignet sich für radiale Belastungen sowie begleitende axiale Kräfte in beiden Richtungen. SKF fertigt Ringe und Wälzkörper aus durchgehärtetem 100Cr6-Wälzlagerstahl in der Toleranzklasse P0. Da die Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, lässt sich das Wälzlager flexibel in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Typische Einsatzbereiche liegen dort, wo betriebsbedingt größere Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze zu einer Einengung des radialen Spiels führen. Das Wälzlager nimmt Radiallasten auf Getriebestufen und rotierenden Wellen auf. Durch die offene Bauform gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen, wodurch entstehende Reibungswärme über den Schmierstoffkreislauf abgeführt wird. Die Konstruktion ist für den Einbau in geschützte Gehäusesysteme vorgesehen.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen M besitzt einen geführten Messingkäfig, der auftretende Schwingungen, Vibrationen und Stoßbelastungen mechanisch aufnimmt. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht thermische Längs- und Querdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius aus. Das erforderliche Betriebsspiel bleibt dadurch auch dann erhalten, wenn sich die Welle im laufenden Prozess stärker erwärmt als das umgebende Lagergehäuse. Die Abdichtung gegen Fremdpartikel erfolgt extern über die Gehäusekonstruktion.
Das Lager weist eine zylindrische Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Baubreite von 30 mm auf. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in genormten Gehäusebohrungen.
Das Kürzel C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Standardwert und über der Lagerluftklasse C3 liegt. Dieser vergrößerte Radialabstand zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert ein Klemmen des Lagers, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungssitze das Lagerspiel im laufenden Betrieb verringern.
Der Buchstabe M steht für einen Käfig aus Messing. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität und Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Wälzkörper präzise bei Schwingungen sowie Beschleunigungen und eignet sich für Einsätze mit erhöhten mechanischen Belastungen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben und wird ohne Schmierstofffüllung bereitgestellt. Bei der Montage muss Schmierfett oder Schmieröl über das Gehäuse eingebracht werden. Die Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit übernehmen externe Dichtungen an den Gehäusedeckeln oder Wellendurchführungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind auf diesen Temperaturbereich ausgelegt. Das eingesetzte Schmiermittel muss für die jeweilige thermische Belastung im System freigegeben sein.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0 gefertigt, was der Toleranzklasse PN nach DIN sowie der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse unterstützt einen maßhaltigen Sitz auf passend bearbeiteten Wellen und Gehäusepassungen im allgemeinen Maschinenbau.
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