NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 26,42 € | 501,97 € |
| 3 | 52,84 € | 475,55 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6326 von NSK mit den Maßen 130x280x58 mm nimmt radiale sowie axiale Führungskräfte in schweren Maschinenlagerungen auf.
Das Rillenkugellager 6326 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und einer Breite von 58 mm eignet sich dieses Wälzlager von NSK vor allem für schwere Wellenlagerungen. Die Konstruktion aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 führt sowohl radiale Kräfte als auch beidseitige Axialkräfte. Dank der offenen Bauform lässt sich das Lager direkt über das Gehäuse mit Öl oder Schmierfett versorgen.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden das Rillenkugellager 6326 typischerweise in schweren Industrieantrieben, Getriebekonstruktionen und industriellen Wellenlagerungen. Durch die einreihige Geometrie mit tiefen Laufrillen bewältigt das Lager hohe Radialbelastungen bei kontinuierlicher Drehbewegung. In geschlossenen Gehäusen, in denen ein zentraler Ölkreislauf oder eine definierte Fettschmierung vorhanden ist, ermöglicht die ungedichtete Bauart einen ungehinderten Schmiermittelfluss. Dies unterstützt den Wärmetransport bei hohen Betriebsanforderungen über längere Zeiträume.
Beim Rillenkugellager 6326 führt ein stabiler Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Da keine integrierten Dichtscheiben Reibung erzeugen, läuft dieses Lager besonders leichtgängig. Die normale Radiallagerluft bietet die passende Passgenauigkeit für standardisierte Wellen- und Gehäusesitze der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Sauberkeit in der Montageumgebung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln in die offenen Laufbahnen zu vermeiden.
Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 58 mm entspricht dieses Bauteil den genormten Hauptabmessungen. Diese Werte ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen und in Lagergehäusen. Das zylindrische Lager besitzt einen Außenring ohne Flansch oder Nut.
Die offene Konstruktion ohne Deck- oder Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende Maschinengehäuse, beispielsweise durch Ölumlauf oder Tauchschmierung. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf schleifende Dichtungen den Reibungswiderstand und die Temperaturentwicklung im Betrieb. Bei offenen Lagern muss das Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen.
Als Standardgenauigkeit definiert die Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten des Wälzlagers. Diese Einstufung erfüllt die Anforderungen üblicher industrieller Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, sofern Welle und Gehäusebohrung nach den entsprechenden Grundtoleranzgraden gefertigt sind.
Das radiale Lagerspiel im unmontierten Zustand gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen und den leichten Übermaßverlust beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle aus. Die normale Radiallagerluft stellt sicher, dass das Wälzlager unter regulären Betriebstemperaturen eine spielfreie Führung behält.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad, behalten Wälzkörper und Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Härte. Maßgeblich für den sicheren Einsatz über längere Zeiträume ist die Abstimmung des verwendeten Schmierstoffs auf die tatsächliche Betriebstemperatur.
Sowohl mineralölbasierte Industrie-Schmieröle als auch geeignete Wälzlagerfette kommen für das offene Lager infrage. Die Wahl richtet sich nach den Umgebungsbedingungen, der Drehzahl und der Konstruktion des Maschinengehäuses. In geschlossenen Einheiten übernimmt meist das Getriebeöl die Schmierung, während in separat gekapselten Gehäusen oft eine Nachfettung vorgesehen ist.
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