NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,55 € | 314,45 € |
| 5 | 33,09 € | 297,91 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6319 M von NSK mit Messingkäfig und 95 mm Bohrung eignet sich für anspruchsvolle Radial- und Axiallasten.
Das Rillenkugellager 6319 M ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standardtoleranz P0, das für kombinierte Belastungen ausgelegt ist. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 45 mm nimmt dieses Wälzlager vorwiegend radiale Kräfte auf. Hersteller NSK fertigt das Lager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Dank des massiven Messingkäfigs widersteht die Führung der Wälzkörper höheren mechanischen Beanspruchungen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungsscheiben handelt, ist eine externe Schmierstoffversorgung erforderlich.
Der Einsatz erfolgt typischerweise in Lagerungen mit vorwiegend radialer sowie moderater axialer Belastung. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Durch die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben ist die Lagerung auf eine Schmierung über das umgebende Gehäuse ausgelegt, beispielsweise in öl- oder fettgeschmierten Systemen. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen formstabil in den Laufbahnen.
Messing zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Formstabilität bei Vibrationen sowie Stoßbelastungen aus. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz PN bzw. ABEC 1) in Kombination mit normaler Radiallagerluft ermöglicht den Einbau in Standardpassungen. Da die Ausführung ohne eigene Dichtungen gefertigt ist, erfolgt der Schutz vor Fremdpartikeln über externe Dichtungen der Gehäuseumgebung. Die Wahl des Schmierstoffs richtet sich nach den Betriebsbedingungen im Temperaturfenster bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Baubreite von 45 mm. Der Außenring verfügt über weder Nut noch Flansch, wodurch sich die zylindrische Außenfläche direkt in entsprechende Gehäusebohrungen einpassen lässt. Das einreihige Bauteil ist aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl gefertigt.
Der Nachsetzzeichen-Buchstabe M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing. Dieser Käfig führt die Wälzkörper präzise in den Laufrillen und zeigt sich mechanisch belastbarer als herkömmliche Stahlblechkäfige. Konstruktionen mit erhöhtem Schwingungsaufkommen oder raschen Drehzahlwechseln profitieren von der hohen Festigkeit dieses Werkstoffs.
Die offene Bauart verzichtet auf integrierte Dichtscheiben, wodurch das Schmiermittel ungehindert zwischen Innen- und Außenring zirkulieren kann. Dies erleichtert den Einsatz in geschlossenen Getrieben oder Systemen mit externer Öl- und Zentralschmierung. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, ist eine wirksame Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Die normale Lagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist auf übliche Passungsauslegungen abgestimmt und gleicht die betriebsbedingte Erwärmung im Bereich von -20 bis +150 Grad Celsius aus, ohne dass unzulässige Verspannungen im Wälzlager auftreten.
Das Kugellager entspricht der Standardtoleranz P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Genauigkeitsstufe definiert genormte Grenzmaße sowie Rundlaufgenauigkeiten für Welle und Gehäuse. Für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bietet diese Klasse die erforderliche Passgenauigkeit.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Messingkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Für einen störungsfreien Betrieb ist die Auswahl eines Schmierfetts oder Öls erforderlich, dessen Viskosität für die jeweilige Einsatztemperatur der Lagerstelle ausgelegt ist.
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