NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,38 € | 197,13 € |
| 5 | 20,75 € | 186,76 € |
Das Rillenkugellager 6030 von NSK bietet mit 150x225x35 mm eine bewährte Bauform zur Aufnahme hoher Radialbelastungen im klassischen Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6030 ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Antriebs- und Führungssysteme. Durch die Auslegung aus robustem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Konstruktion vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt im Gehäuse. Mit seiner normalen Radiallagerluft und der genormten Toleranzklasse P0/PN eignet sich dieses Lager für präzise geführte Großwellen.
Typische Einsatzgebiete liegen in schweren Industriegetrieben, größeren Elektromotoren, Pumpen und allgemeinen Maschinenkonstruktionen mit 150 mm Wellendurchmesser. Konstrukteure nutzen die offene Konstruktion vor allem in geschlossenen Baugruppen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung. Da der Außenring ohne Flansch und Nut ausgeführt ist, lässt sich die Einheit unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig bei Dauertemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren und Wärme aus der Wälzzone abführen, während externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz verhindern. Der stabile Stahlblechkäfig hält das Gewicht gering und unterstützt ruhigen Lauf. Die normale Lagerluft trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle mit passendem Betriebsspiel arbeitet.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 150 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Breite von 35 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in genormte Gehäuse und erleichtern den Austausch bei Wartungsarbeiten.
Offene Lager besitzen keine eigenen Dichtscheiben und eignen sich für Anwendungen, bei denen das Gehäuse selbst abgedichtet ist. Diese Konstruktion erlaubt eine kontinuierliche Versorgung mit Öl oder Schmierfett von außen. Zudem verringert der Verzicht auf schleifende Dichtungen den Reibungswiderstand.
Das Lager deckt einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Achten Sie darauf, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Die normale Lagerluft bezeichnet den werkseitigen Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum berücksichtigt die elastische Aufweitung des Innenrings beim Aufpressen auf die Welle. So bleibt im regulären Betrieb ausreichend Bewegungsfreiheit erhalten, um ein Klemmen zu verhindern.
Dieses Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, was der internationalen Einstufung ABEC 1 und der Normalklasse PN entspricht. Diese Ausführung bietet eine bewährte Laufgenauigkeit und Maßhaltigkeit für den allgemeinen Maschinenbau, Getriebeanwendungen sowie für stationäre Antriebe ohne Sonderanforderungen.
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