NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,23 € | 23,33 € |
| 35 | 2,45 € | 22,11 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6212 C3 von NSK bietet mit 60 mm Bohrung und vergrößertem Lagerspiel zuverlässigen Lauf bei thermischer Belastung.
Das Rillenkugellager 6212 C3 ist ein vielseitig einsetzbares Wälzlager für radiale Belastungen und moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen. NSK fertigt dieses einreihige Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm eignet sich die Konstruktion für anspruchsvolle Industrieantriebe. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht eine flexible Schmierstoffwahl und erleichtert die Wärmeableitung im laufenden Betrieb.
Dieses offene Wälzlager gelangt vorwiegend bei rotierenden Wellen zum Einsatz, deren Gehäuse bereits über eine externe Abdichtung verfügen. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsstellen mit radialen Belastungen und axialer Führung in geschlossenen Baugruppen. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen gelangt Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen. Dies begünstigt geringe Reibungswiderstände und unterstützt den Einsatz bei kontinuierlicher Schmierung.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese Eigenschaft ist wichtig, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das Betriebsspiel verengen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und bleibt bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad formstabil. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Einbausituation eine externe Abdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit erfordert.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 22 mm entspricht das Lager den standardisierten Industrieabmessungen. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese Maße ermöglichen den reibungslosen Austausch in bestehenden Maschinen und Lagergehäusen.
Bei der Lagerluftklasse C3 ist das radiale Lagerspiel größer ausgeführt als bei der Normalausführung. Dieser Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Innen- und Außenring aus und beugt Verspannungen bei festen Passungen vor. Bauteile mit Temperaturgefälle oder strammen Lagersitzen bleiben dadurch dauerhaft drehfähig.
Ohne integrierte Dichtscheiben entstehen im Betrieb keine Reibungsverluste durch berührende Dichtlippen. Schmierstoffe aus dem umgebenden Aggregat fließen ungehindert durch das Lager, was den Wärmetransport begünstigt. Für den Einsatz ist jedoch eine saubere Einbauumgebung oder eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit erforderlich.
Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Die Bauteile aus Wälzlagerstahl und der Käfig aus Stahlblech behalten in diesem thermischen Fenster ihre Form und Maßhaltigkeit. Das verwendete Schmiermittel muss auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein, um einen stabilen Schmierfilm aufrechtzuerhalten.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der für Festigkeit im Wälzkontakt sorgt. Zur Führung der Kugelreihe dient ein Stahlblechkäfig. Das Wälzlager wird in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt und verfügt über keine Stromisolierung.
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