NKE
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| 20 | 20,56 € | 184,96 € |
Das Rillenkugellager LJ3.1/4 -C3 von NKE Steyr ist mit 82,55 mm Bohrung und C3-Lagerluft für vorwiegend radiale Belastungen ausgelegt.
Das einreihige Rillenkugellager LJ3.1/4 -C3 von NKE Steyr dient zur Aufnahme radialer sowie moderater axialer Kräfte in beiden Richtungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit formstabilem Stahlblechkäfig, eignet sich dieses offene Lager für beanspruchte Industrieanwendungen. Dank der offenen Bauform lässt sich das Lager direkt über das umgebende Maschinengehäuse mit Öl oder Fett schmieren. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), ausgelegt für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Konstrukteure und Instandhalter setzen das Rillenkugellager LJ3.1/4 -C3 in Industrieanwendungen und allgemeinen Maschinenbau-Baugruppen ein. Das Bauteil führt rotierende Wellen und nimmt kombinierte Radial- sowie Axialkräfte auf. In geschlossenen Gehäusen mit externer Abdichtung profitiert das Lager von einer kontinuierlichen Schmierstoffzirkulation. Der Stahlblechkäfig und der Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlauben den Einsatz auch bei thermisch anspruchsvollen Bedingungen.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Standardausführung. Dieser zusätzliche interne Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Lagerringe aus und verhindert ein Verspannen bei festen Passungen auf Welle oder Gehäuse. Da das offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, ist eine saubere Einbauumgebung erforderlich. Wirksame Gehäusedichtungen verhindern das Eindringen von Verunreinigungen und halten den Schmierfilm stabil.
Mit einer Bohrung von 82,55 mm, einem Außendurchmesser von 152,4 mm und einer Breite von 26,98 mm weist das Lager definierte Grundmaße auf. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Lagersitze an Welle und Gehäuse auf passende Maße.
Die vergrößerte Lagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Einpassungen oder betriebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Erwärmt sich das Bauteil im Betrieb, verringert sich das Radialspiel. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass die Wälzkörper auch unter thermischer Belastung frei abrollen.
Dieses offene Lager besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Die Schmierung erfolgt über das Maschinengehäuse, wahlweise mittels Schmierfett oder über einen Ölkreislauf. Eine kontinuierliche Schmierstoffzufuhr schützt die Funktionsflächen vor Reibung und Verschleiß.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Der eingesetzte Schmierstoff sollte auf die tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen abgestimmt werden.
Die Fertigung entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz PN bzw. ABEC 1). Diese Genauigkeit deckt die gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab. Für die Lagersitze an Welle und Gehäuse empfehlen sich passend bearbeitete Funktionsflächen nach gängigen Standards.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieses Material bietet eine hohe Festigkeit und Verschleißbeständigkeit im Wälzkontakt. Der Stahlblechkäfig führt die einreihig angeordneten Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und widersteht üblichen Vibrationen im Betrieb.
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