NKE
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| 30 | 6,85 € | 61,67 € |
Das Rillenkugellager LJ2 -C3 von NKE Steyr bietet mit 50,8 mm Bohrung und vergrößerter C3-Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.
Das einreihige Wälzlager verbindet kompakte Abmessungen mit hoher radialer Führungsgenauigkeit. Mit den zöllig basierten Hauptabmessungen von 50,8 mm Bohrung, 101,6 mm Außendurchmesser und 20,63 mm Breite deckt die Ausführung typische Konstruktionsanforderungen im industriellen Maschinenbau ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper vibrationsarm durch die Laufrillen der Toleranzklasse P0/PN.
Konstrukteure nutzen dieses Lager bevorzugt in industriellen Wellenlagerungen, bei denen radiale Führungskräfte im Vordergrund stehen. Da die Innengeometrie auch mäßige axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt, fungiert das Bauteil häufig als Fest- oder Loslager auf durchgehenden Wellen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, was einen Betrieb unter variierenden thermischen Umgebungsbedingungen erlaubt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Ausgangszustand. Diese Reserve verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn sich Welle und Lagerringe durch Betriebswärme ausdehnen oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in geschlossene Ölkreisläufe einbinden. Für den störungsfreien Lauf empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 50,8 mm, einen Außendurchmesser von 101,6 mm und eine Breite von 20,63 mm. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und Wälzkörpern aus 100Cr6-Wälzlagerstahl entspricht es der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht thermische Längenausdehnungen im Betrieb aus und schützt vor übermäßiger radialer Verspannung durch feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse.
Da das Bauteil werksseitig ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, enthält es keine werkseitige Fettfüllung. Sie müssen das Lager über das jeweilige Maschinenkonzept schmieren, beispielsweise über ein Tauchbad im Ölkreislauf oder über regelmäßige Nachschmierung im Gehäuse.
Der Hersteller spezifiziert einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl behalten in diesem thermischen Korridor ihre vorgesehene Maßhaltigkeit und Festigkeit.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt die Konstruktion vorrangig Radiallasten auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring stützt es zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen ab.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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