NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,49 € | 9,36 € |
| 50 | 0,99 € | 8,86 € |
| 100 | 1,47 € | 8,38 € |
Das offene NSK Rillenkugellager 6010 C3 mit den Maßen 50x80x16 mm eignet sich dank erhöhter Radialluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das NSK Rillenkugellager 6010 C3 ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Es besitzt eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 16 mm. Konstruiert als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt es eine direkte Schmierung von außen. Durch den verbauten Stahlblechkäfig und die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 eignet sich die Baueinheit für vielfältige Drehbewegungen im Maschinenbau und der Instandhaltung.
Diese Lagerausführung nimmt vor allem radiale Belastungen sowie moderate axiale Führungskräfte auf. Typische Einsatzbereiche finden sich in rotierenden Maschinenkomponenten mit bereits vorhandenem Schmiermittelkreislauf. Da keine schleifenden Dichtungen verbaut sind, arbeitet das Lager mit geringem Drehwiderstand. In Konstruktionen, bei denen das umgebende Gehäuse die Lagerstelle vor Schmutzeintrag schützt, bietet diese offene Bauform einen leichten Lauf.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Diese Variante kommt zum Einsatz, wenn im Betrieb mit Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring zu rechnen ist. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus. Das zusätzliche Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus und wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen. Das Lager deckt dabei einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Dieses Rillenkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Breite von 16 mm. Mit diesen genormten Abmessungen lässt sich das Lager passgenau in entsprechende Gehäusesitze und auf Wellen montieren. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt.
Die offene Bauform verzichtet auf integrierte Dichtscheiben. Dadurch entstehen keine Reibungsverluste an Dichtlippen, was einen leichten Lauf begünstigt. Das Schmiermittel, meist Schmieröl oder Schmierfett, wird von außen zugeführt. Diese Variante eignet sich für geschlossene Baugruppen, die bereits über Gehäusedichtungen verfügen.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine vergrößerte interne Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieses vergrößerte Spiel wird benötigt, wenn feste Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring das Betriebsspiel im laufenden Einsatz verringern. Auf diese Weise bleibt die Leichtgängigkeit auch bei betriebsbedingter Erwärmung erhalten.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig sind auf Formstabilität in dieser Temperaturspanne ausgelegt. Für den zuverlässigen Betrieb ist die Wahl eines Schmierstoffs entscheidend, der auf diesen thermischen Bereich abgestimmt ist.
Diese Toleranzklasse entspricht der Standardgenauigkeit für industrielle Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für normale Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau. Für herkömmliche Industrieanwendungen bietet diese Ausführung eine verlässliche Maßhaltigkeit und ein gleichmäßiges Laufverhalten.
Der Stahlblechkäfig führt die kugelförmigen Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander. Er verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander und senkt dadurch die Reibung. Das Material ist widerstandsfähig gegen gängige Schmierstoffe und behält seine Festigkeit über den spezifizierten Temperaturbereich.
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