FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,45 € | 8,53 € |
| 50 | 0,90 € | 8,08 € |
| 100 | 1,36 € | 7,62 € |
Das Rillenkugellager 6206 -C-2HRS (-2RSR) von FAG kombiniert die Maße 30x62x16 mm mit beidseitiger Schleifdichtung und der erhöhten Toleranzklasse P6.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6206 -C-2HRS (-2RSR) von FAG nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt Wellen bei moderaten axialen Kräften in beiden Richtungen. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus, was den Einbau in passende Gehäusebohrungen vereinfacht. Durch die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Fertigung in der Toleranzklasse P6 (ABEC 3) läuft dieses Wälzlager mit hoher Rundlaufgenauigkeit. Die normale Radiallagerluft dient einem ausgewogenen Betriebsspiel bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad Celsius.
Diese Ausführung kommt in industriellen Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen Umgebungsbedingungen einen wirksamen Schutz vor Fremdkörpern erfordern. Die beidseitig schleifenden Dichtungen schützen das Lagerinnere vor eindringenden Schmutzpartikeln sowie Spritzwasser. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Lagerraum. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P6 eignet sich das Wälzlager für Konstruktionen, bei denen gleichmäßige Drehzahlen, reduzierte Schwingungen und präzise Laufeigenschaften gefordert sind.
Die Dichtungsbezeichnung 2HRS (vergleichbar mit 2RSR) kennzeichnet berührende Dichtlippen auf beiden Seiten des Außenrings. Gegenüber berührungslosen Deckscheiben bieten diese Schleifdichtungen eine stärkere Barriere gegen Feuchtigkeit und Staub. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und bleibt formstabil. Dank der Toleranzklasse P6 fallen Maß- und Rundlauftoleranzen enger aus als bei der Normaltoleranz, was die Passgenauigkeit im Lagersitz unterstützt.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 16 mm besitzt dieses Lager standardisierte Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den direkten Einbau in passende Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Die Kennzeichnung steht für eine beidseitig schleifende Dichtung mit berührenden Dichtlippen am Innenring. Diese Bauform schützt die Wälzkörper vor eindringendem Staub, Schmutz und Feuchtigkeit, während die Dichtlippen das Austreten des werksseitig eingebrachten Schmierstoffs aus dem Lagerraum verhindern.
Die Toleranzklasse P6 (entspricht ABEC 3) definiert engere Maß- und Rundlauftoleranzen als die herkömmliche Normaltoleranz. Dies führt zu einer höheren Laufgenauigkeit der Welle und vermindert Schwingungen im Betrieb, was sich besonders bei Lagerungen mit gleichmäßigem Rundlaufbedarf positiv auswirkt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist so ausgelegt, dass nach dem fachgerechten Aufpressen auf die Welle und bei Erreichen der Betriebstemperatur ein reibungsarmer Lauf ohne Verspannung resultiert.
Der spezifizierte Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Dieser thermische Bereich berücksichtigt die Einsatzgrenzen des Wälzlagerstahls 100Cr6, des Schmierstoffs sowie der Schleifdichtungen und deckt typische Betriebsbedingungen im Maschinen- und Anlagenbau ab.
Ein Stahlblechkäfig führt die einreihig angeordneten Kugeln auf gleichmäßigem Abstand über den Umfang. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Festigkeit aus. Er widersteht mechanischen Belastungen und ermöglicht eine geordnete Führung der Wälzkörper.
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