FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,27 € | 5,14 € |
| 50 | 0,55 € | 4,86 € |
| 150 | 0,82 € | 4,59 € |
| 250 | 1,08 € | 4,33 € |
Das Rillenkugellager 6204 -C-2Z-C3 (-2Z-C3) von FAG verbindet 20 mm Bohrung, berührungslose Deckscheiben und vergrößerte C3-Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6204 -C-2Z-C3 (-2Z-C3) von FAG nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch Formstabilität und sauberen Rundlauf aus. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn rotierende Wellen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad betrieben werden. Mit standardisierten Hauptabmessungen von 20 mm Innendurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite passt das Bauteil in zahlreiche industrielle Lagerstellen.
Das Rillenkugellager 6204 -C-2Z-C3 (-2Z-C3) eignet sich für Konstruktionen mit moderaten Drehzahlen und kombinierten radialen sowie axialen Belastungen. Diese Lagerungen erfordern einen leichten Lauf, während feste Schmutzpartikel von den Wälzkörpern ferngehalten werden müssen.
Die Toleranzklasse P6 unterstützt einen vibrationsarmen Wellenlauf. Das Bauteil wird ohne Gehäuseflansch oder Ringnut direkt in zylindrische Gehäusebohrungen gefügt.
Die C3-Klassifizierung bezeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Sie gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn der Innenring im Betrieb wärmer wird als der Außenring, oder wenn stramme Passungen das Lagerspiel verringern. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit auch unter thermischer Belastung erhalten.
Beidseitige 2Z-Blechdeckscheiben schützen das Lagerinnere vor groben Partikeln. Da diese Spaltdichtungen berührungslos arbeiten, erzeugen sie keine zusätzliche Reibung. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig unterstützt die Konstruktion Drehzahleignung und planbare Wartungsintervalle in trockenen Betriebsumgebungen.
Mit 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite weist das Wälzlager standardisierte Abmessungen auf. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Sprengringnut und passt daher formschlüssig in zylindrisch gebohrte Lagergehäuse.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Die Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring weisen im Auslieferungszustand etwas mehr Spiel auf. Dies verhindert ein Verklemmen der Kugeln, wenn sich Welle und Ringe bei Betriebstemperaturen ungleichmäßig ausdehnen oder Passungen das Spiel einengen.
Beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech bilden eine berührungslose Spaltdichtung gegenüber dem Innenring. Sie schirmen die Wälzkörper gegen groben Staub, Späne und Fremdkörper ab. Da die Dichtscheiben die rotierenden Ringe nicht berühren, entsteht kein Reibungswiderstand, was hohe Drehzahlen und einen ruhigen Lauf begünstigt.
Mit einer Spanne von -30 bis +120 Grad Celsius deckt der zulässige Einsatzbereich breite Temperaturfenster ab. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben sind für diesen Temperaturrahmen ausgelegt. Bei Anwendungen innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile ihre geometrische Formstabilität.
Durch die Toleranzklasse P6, herstellerübergreifend auch als ABEC 3 geführt, gelten engere Maß- und Lauftoleranzen als bei Standardlagern. Dies führt zu einer höheren Rundlaufgenauigkeit der rotierenden Welle. Vor allem Wellenführungen mit gesteigerten Anforderungen an Geräuscharmut und Gleichlauf profitieren von dieser Fertigungsgenauigkeit.
Als radiales Wälzlager nimmt diese Ausführung vor allem Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das Lager zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen führen. Reine oder sehr hohe Axiallasten sollten hingegen durch gesonderte Axiallagertypen abgestützt werden.
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