FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Rillenkugellager 6203 -C-HRS (-RSR) von FAG: Einreihiges Wälzlager mit 17 mm Bohrung, 40 mm Außendurchmesser, einseitiger Dichtung und erhöhter P6-Genauigkeit.
Das einreihige Rillenkugellager 6203 -C-HRS (-RSR) von FAG nimmt primär radiale Belastungen auf und führt Wellen mit 17 mm Durchmesser bei hoher Laufruhe. Gefertigt aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Bauteil durch hohe Formstabilität der Laufbahnen aus. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Lagerquerschnitt. Durch die Ausführung in der Toleranzklasse P6 bietet die Komponente im Vergleich zum Standard engere Fertigungstoleranzen bei Rundlauf und Maßhaltigkeit.
Dieses Radialkugellager dient der Lagerung rotierender Wellen, bei denen eine Gehäuseseite bereits geschützt im Schmierstoffraum liegt. Typische Einsatzbereiche sind Konstruktionen, bei denen Schmierstoffzirkulation auf der offenen Seite mit partikelabweisendem Schutz zur Umgebung hin kombiniert werden soll. Da das Lager auf einer Stirnseite eine schleifende Dichtung besitzt, hält es Schmutzpartikel von der Außenseite fern. Gleichzeitig gestattet die offene Gegenseite den ungehinderten Zutritt von Schmieröl oder Schmierfett aus dem Inneren der Lagerstelle.
Die Ausführung mit einseitig schleifender Dichtung kombiniert Schmutzschutz mit der Möglichkeit zur flexiblen Nachschmierung über die offene Flanke. Im Vergleich zu beidseitig geschlossenen Ausführungen erzeugt der einseitige Kontakt weniger Reibungswärme. Die Einstufung nach Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 reduziert den radialen Schlag des Innen- und Außenrings im Betrieb. Dadurch eignet sich die Ausführung gut für Konstruktionen mit gehobenen Anforderungen an die Führungsgenauigkeit der Welle.
Die Hauptabmessungen betragen 17 mm Bohrungsdurchmesser, 40 mm Außendurchmesser sowie 12 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sprengringnut. Vor dem Einbau sollten die Lagersitze auf Welle und Gehäuse auf diese Nennmaße abgestimmt werden.
Eine elastische Dichtlippe liegt auf einer Lagerseite berührend am Innenring an. Sie dient dem Schutz vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und Fremdkörpern von der abgedichteten Seite. Die gegenüberliegende Seite bleibt offen, sodass Schmierstoffe direkt an Wälzkörper und Käfig gelangen können.
P6 bezeichnet eine gegenüber der Normaltoleranz eingeengte Toleranzklasse für Wälzlager. Die Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf fallen geringer aus als bei Standardlagern. Dies unterstützt einen vibrationsarmen Lauf und eine präzisere Ausrichtung der gelagerten Welle im Betrieb.
Die Ausführung weist normale Radiallagerluft auf, oft auch als CN bezeichnet. Dieser Standardwert definiert das radiale Spiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring vor dem Aufpressen. Er eignet sich für herkömmliche Passungen und Anwendungen ohne extreme betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet hohe Druckfestigkeit sowie Verschleißbeständigkeit unter rollender Belastung. Zur Führung der Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Konstruktionsbedingt nehmen einreihige Rillenkugellager vorrangig Radialkräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das Bauteil zusätzlich mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen, sofern keine Schiefstellung zwischen Welle und Gehäuse vorliegt.
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